Ryan regez verpasst olympisches skicross-edelmetall – fehlstart für titelverteidiger
Enttäuschung in italien: regez' traum von gold geplatzt
Der Schweizer Skicross-Star Ryan Regez erlebte bei den Olympischen Spielen in Italien eine bittere Enttäuschung. Der Titelverteidiger verpasste im Halbfinale knapp eine Medaille und sah seine Hoffnungen auf die erfolgreiche Verteidigung des Titels zunichte werden. Nach einem folgenschweren Fahrfehler zeigte sich der Berner Oberländer sichtlich enttäuscht, blieb aber bemerkenswert selbstkritisch.

Der entscheidende fahrfehler im halbfinale
Regez startete zwar vielversprechend in den Wettkampf, doch im Halbfinale kam es zu dem entscheidenden Fehler. „Die Starts waren wirklich gut, ich bin sehr gut gefahren“, erklärte er nach dem Rennen. In einer Kurve verlor er jedoch die Kontrolle und kollidierte mit dem Deutschen Tim Hronek. Dieser Zusammenstoß kostete beide Athleten die Chance auf das Finale.

Unsportliches verhalten? regez zeigt reue
Der Schweizer zeigte sich unmittelbar nach dem Vorfall reumütig: „Ich mache einfach einen Fehler zu viel, komme dort ein bisschen zu spät und hänge mich voll mit dem Deutschen ein. Ich nehme ihn so aus dem Rennen.“ Er äußerte Bedauern über sein Verhalten: „Das ist unsportlich gewesen von mir, das ist nicht sauber. Wenn ich es zurücknehmen könnte, würde ich es.“
Keine materialprobleme als ausrede
Trotz der schwierigen Pistenverhältnisse suchte Regez die Schuld nicht beim Material. Das Team habe alles investiert, um die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen. „Der Wachsmann ist zwei Wochen hier gewesen, um zu testen. An dem ist es sicher nicht gelegen“, so Regez. Ausschlaggebend war letztendlich der eine Fehler zu viel.
Ungewisse zukunft und unterstützung der familie
Die Niederlage wiegt schwer für Regez, da er um seine Form wusste und sich die Chance auf den Titel ausrechnete. Ob er noch einmal an Olympischen Spielen teilnehmen wird, ließ er offen: „Ich weiß nicht, ob es noch einmal Olympische Spiele für mich gibt.“ Unterstützung fand er bei seiner Familie, die mitgereist war. „Ich wollte liefern – für sie, für mich, für das Land. Ich bin mega froh, dass sie da sind. Sie sind für mich da, egal ob es läuft oder nicht.“
Gratulation an die teamkollegen und ausblick
Trotz seiner persönlichen Enttäuschung bewies Regez Größe und gratulierte seinen Teamkollegen Alex Fiva und Fanny Smith zu deren Medaillen. Die Olympischen Spiele in Italien zeigten, dass der Skicross-Sport weiterhin hochspannend und unvorhersehbar ist. Die Schweizer Mannschaft konnte insgesamt gute Ergebnisse erzielen, auch wenn Ryan Regez diesmal leer ausging.
