Rüdiger trifft mit dem knie ins gesicht – und kommt ungestraft davon

Ein Knie ins Gesicht, ein Gegenspieler am Boden, und kein Platzverweis. Was Antonio Rüdiger am Sonntagabend in der Partie von Real Madrid gegen den FC Getafe geleistet hat, lässt Spanien seit Stunden nicht zur Ruhe kommen. Der deutsche Nationalspieler traf in der 27. Minute Getafe-Verteidiger Diego Rico mit dem Knie voll ins Gesicht – und spielte weiter, als wäre nichts gewesen.

Schiedsrichter muniz ruiz sieht kein foul – der var schweigt

Schiedsrichter muniz ruiz sieht kein foul – der var schweigt

Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz ließ das Spiel laufen. Erst als Rico weiterhin reglos auf dem Rasen lag, unterbrach er die Partie. Die Getafe-Spieler umringten ihn sofort und forderten lautstark Rot. Vergeblich. Auch der VAR meldete sich nicht. Rüdiger blieb auf dem Platz.

Was danach folgte, war ein medialer Aufschrei quer durch Spanien. Schiedsrichterexperte Pérez Burrull beim Madrider Sender Radio Marca war unmissverständlich: „Das ist eine Aktion, die im VAR hätte überprüft werden müssen. Meiner Ansicht nach hätte der Real-Madrid-Verteidiger vom Platz gestellt werden müssen.