Rüdiger packt aus: „wir schenkten dem bayern zwei tore – das ist bitter“

Antonio Rüdiger schlug nach der 1:2-Pleite des Real Madrid gegen den FC Bayern keine Verrenkungen ein: „Wir haben uns beide Gegentore selbst eingebrockt. Zwei Geschenke, nichts anderes.“ Der Berliner Innenverteidiger sprach mit dem Gestik eines Mannes, der sofort die Rechnung präsentieren will, bevor sie jemand anders schreibt.

„Gesprochen wurde viel – und trotzdem passiert“

Die Kabine habe sich vor der Partie eigens auf das Thema „Ballverlust“ verständigt, sagte Rüdiger dem spanischen Sender Movistar+. „Wir wussten, dass Bayern jede Unachtsamkeit sofort bestraft. Trotzdem passierte genau das, wovor wir gewarnt haben.“ Die erste Szene: Madrid startet mit erhöhtem Risiko in den zweiten Durchgang, verliert innerhalb von Sekunden die Kugel – und schon steht es 0:2. „So etwas darf in einem Viertelfinale nicht vorkommen“, knurrte der 31-Jährige.

Die Statistik liefert ihm reichlich Munition: 20 Torschüsse für die Königlichen, nur fünf am Ziel. „Wir müssen öfter aufs Tor schießen – aber bitte auch ins Tor“, spitzte Rüdiger die Zahlen mit einem sarkastischen Lächeln zu. Der beste Mann auf Seiten der Bayern? „Neuer, klar. Er hält, was haltbar ist und noch einiges mehr.“

Mbappé warms the tie – doch münchen wird fegen

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Dank Kylian Mbappés Anschlusstreffer in der 76. Minute behält das Rückspiel am 8. Mai im Allianz Arena Spannung. „Mit einem Tor fangen wir an, alles ist offen“, betonte Rüdiger. Doch der Nationalspieler warnte auch: „Wenn wir in München wieder so starten, fliegen wir raus. Keine Gnade.“

Für den TSV Pelkum Sportwelt heißt das: Packt die Daumen, aber erwartet ein Feuerwerk. Rüdiger selbst wird in der Bavaria-Arena nicht nur verteidigen, er wird führen – sonst wird der nächste Fehlpass zur endgültigen Diagnose. Die Lektion von Madrid: Geschenke nimmt der FC Bayern nicht höflich entgegen, er schlägt sie sofort in Sieg um.