Rote karte für joan jordán: zwei spiele sperre nach hitziger auseinandersetzung
Spannung und platzverweise: sevilla-alavés-spiel eskaliert
Das LaLiga-Spiel zwischen Sevilla FC und Deportivo Alavés bot nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern auch hitzige Diskussionen und mehrere Platzverweise. Neben den bereits bekannten Ausschlüssen von Juanlu Sánchez und Matías Almeyda sah auch Joan Jordán die rote Karte. Der Vorfall ereignete sich in der Nachspielzeit und wirft Fragen nach der Eskalation der Situation auf.

Jordáns reaktion: proteste am spielfeldrand
Yusi, ein Spieler von Alavés, hatte bei einem Einwurf offenbar mehrere Meter vorgezogen. Joan Jordán, der sich außerhalb der Bank von Sevilla befand, protestierte daraufhin vehement gegen diese Aktion. Schiedsrichter Iosu Galech reagierte umgehend und zeigte Jordán die rote Karte. Im Spielbericht wird die Entscheidung wie folgt begründet: “Verließ die technische Zone laufend in Richtung des Assistenten Nr. 1 und protestierte dabei auffällig mit hoch erhobenen Armen.”

Disziplinarausschuss spricht sperre aus
Der Disziplinarausschuss der Real Federación Española de Fútbol (RFEF) hat sich am heutigen Mittag zu dem Vorfall geäußert. Die Entscheidung: Joan Jordán wird für zwei Spiele gesperrt. Zusätzlich wird eine Geldstrafe gemäß Artikel 52 CD und 127 des Regelwerks verhängt. Diese Sperre bedeutet, dass der Mittelfeldspieler die kommenden Ligapartien gegen Getafe und Betis verpassen wird.
Die details der sperre im überblick
Der Disziplinarausschuss begründet die Strafe mit “Protesten gegen den Schiedsrichter, den Assistenten oder den Vierten Offiziellen, verbunden mit einer zusätzlichen Geldstrafe gemäß Artikel 127”. Die Entscheidung ist für Sevilla nur dann anfechtbar, wenn der Verein erfolgreiche Argumente gegen die Sperre vorbringt.
Jordáns rolle in dieser saison
Nach seiner Rückkehr von einer Leihe bei Alavés hat Joan Jordán in dieser Saison bereits fünf Spiele für Sevilla bestritten. Seine Einsatzzeiten in LaLiga waren bisher begrenzt (nur 22 Minuten), während er im Copa del Rey eine größere Rolle spielte. Dennoch wurde er beim jüngsten Sieg gegen Athletic Bilbao sogar als Kapitän eingesetzt, was seine Bedeutung für den Verein unterstreicht. Er ist nach Nemanja Gudelj der dienstälteste Spieler im Kader.
Hintergrund der hitzigen atmosphäre
Das Spiel zwischen Sevilla und Alavés war von Beginn an von hoher Intensität geprägt. Die zahlreichen Fouls und Diskussionen zeigten, dass es sich um ein emotionales Duell handelte. Die Platzverweise trugen zusätzlich zur angespannten Atmosphäre bei. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Vorfälle auf die kommenden Spiele beider Mannschaften auswirken werden. Die Entscheidung des Disziplinarausschusses wird sicherlich für Gesprächsstoff sorgen.
