Romeros wutexplosion: schiedsrichter-urteil als „adulterierung“!

Der Rauch hängt noch in der Luft über dem Ibercaja Estadio: José Juan Romero, Trainer von UD Ceuta, hat nach dem Unentschieden gegen Real Zaragoza eine regelrechte Tirade gegen den Schiedsrichter Alejandro Morilla gezaubert. Seine Worte waren scharf, seine Kritik unmissverständlich – er sprach von einer Manipulation des Spielverlaufs.

Die eskalation nach dem spielende

Die eskalation nach dem spielende

Romeros Unmut konzentriert sich hauptsächlich auf die zweite Halbzeit, in der er eine klare Überlegenheit seiner Mannschaft durch die Entscheidungen des Schiedsrichters zunichte gemacht sieht. Besonders bitter empfand er die rote Karte für Yago, die laut Romero völlig ungerechtfertigt war. „Das war eine Entscheidung, die uns fast eine Stunde lang in Unterzahl zurücklässt“, wetterte er, während die Fernsehbilder eindeutig die unsaubere Grätsche des Verteidigers zeigten.

Die Situation verschlimmerte sich durch die Nachspielzeit, die Morilla mit ungewöhnlichen elf Minuten belegte. Romero reagierte mit Ironie und deutlichem Unmut: „Zuerst müssen wir mit zehn Mann gegen einen brodelnden Gegner kämpfen, dann unterliegen wir einer solchen Hitzewelle und krönen das Ganze noch mit einer Ewigkeit von einer Nachspielzeit.“ Das ist ein Dreifach-Strafmaß, so der sichtlich frustrierte Coach.

Die bittere Erkenntnis: Romero sprach von einem Spiel, das durch die Schiedsrichterentscheidungen komplett aus den Fugen geraten ist. Die Tatsache, dass seine Mannschaft trotz allem einen Punkt gegen alle Widrigkeiten herausholen konnte, zeugt von Charakter, so der Spanier. „Es ist eine bemerkenswerte Leistung, nach all dem, was wir durchgemacht haben, überhaupt noch einen Punkt zu holen“, betonte er.

Doch der Schatten des Unmuts liegt weiterhin über dem Spiel. Romeros Worte sind ein deutliches Signal: Er hält die Schiedsrichterentscheidungen für maßgeblich am verpassten Sieg verantwortlich. Ob seine Beschwerde Gehör findet, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Der Sieg für Ceuta war nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Kabinentrakt umstritten.