Romandie-skandal? paret-peintre wirft veranstaltern windschatten-vorteile vor!
Die Königsetappe der Tour de Romandie endete für Valentin Paret-Peintre im bitteren Nachgeschmack. Während Tadej Pogacar seinen dritten Etappensieg feierte, äußerte der Franzose im Ziel interview schwere Vorwürfe gegen die Organisatoren des Rennens – und deutete an, dass Pogacars Dominanz möglicherweise nicht nur auf dessen außergewöhnlicher Form beruht.

Verdacht auf unfaire begleitung durch motorräder
Nach der gestrigen Etappe ließ Paret-Peintre seine Vermutung durchblicken, dass die Begleitmotorräder dem Team UAE Emirates, zu dem Pogacar gehört, unerlaubt Windschatten gewährt hätten. „Ich muss mir die Bilder noch einmal anschauen“, erklärte der Ventoux-Etappensieger von 2025, „aber ich hoffe, die Motorräder waren nicht zu nah dran. Denn an den letzten beiden Tagen war das der Fall.“ Seine Worte sind ein deutlicher Schlag gegen die Glaubwürdigkeit des Rennens und werfen ernsthafte Fragen nach der Fairness der Bedingungen auf.
Der Vorwurf richtet sich konkret gegen das Verhalten der Veranstalter, die möglicherweise bewusst oder unbewusst Pogacars Team einen Vorteil verschaffen würden. Paret-Peintre ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass er dies nicht als reinen Zufall abtut. „Wenn die Veranstalter wollen, dass Pogacar gewinnt, dann ist das ihre Sache. Wir haben es mehrfach gesagt – aber so ist das Leben“, kommentierte er mit einem Anflug von Resignation.
Lipowitz im Schatten des „Außerirdischen“ Auch Florian Lipowitz, Soudal-Profi und Pogacars direkter Konkurrent im Gesamtklassement, hatte in den vergangenen Tagen zu kämpfen. Pogacar, der erstmals bei der Tour de Romandie startet, scheint derzeit unaufhaltsam zu sein und festigt seine Führung in der Gesamtwertung. Der slowenische Superstar demonstrierte einmal mehr seine außergewöhnliche Klasse und ließ Lipowitz am Jaunpass ziehen, um seinen dritten Etappensieg einzufahren. Das Duell zwischen Pogacar und Lipowitz verspricht jedoch auch in Zukunft spannende Momente, selbst wenn Lipowitz im Moment kaum eine Chance gegen die schiere Dominanz Pogacars hat.
Die Anschuldigungen von Paret-Peintre werfen einen langen Schatten auf die Tour de Romandie und lassen den Sieg von Pogacar in einem anderen Licht erscheinen. Es bleibt abzuwarten, ob die Veranstalter auf die Vorwürfe reagieren und eine Untersuchung einleiten werden. Fest steht jedoch: Der Skandal trübt das Image des Rennens und wirft Fragen nach der Integrität des Radsports auf. Die Fans dürfen nun gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt und ob Pogacars Sieg durch diese Vorwürfe nachhaltig beschädigt wird.
