Roma zittert vor bologna: dybala und soulè fehlen, celik kämpft mit schmerzen
Die Roma marschiert mit klaffenden Lücken ins Topspiel gegen Bologna. Paulo Dybala wird nach Ostern zurückkehren – und das wird seine letzte Woche im Trikot der Giallorossi sein. Gleichzeitig humpelt Zeki Celik mit angezogenen Zähnen auf den Rasen, wissend, dass ihm keine Pause bleibt.
Sorgenkind celik: präventionsprogramm statt training
Der türkische Außenverteidiger absolvierte statt des Mannschaftstrainings ein individuelles Programm mit Gianluca Mancini und Yacine Koné. Keine Alarmstufe Rot, aber ein deutlicher Fingerzeig: Die drei Spieler mit den meisten Minuten dieser Saison werden vor dem Knackpunkt geschont, um Überlastung zu verhindern. Celik wird trotzdem spielen – er muss. Die Alternative fehlt.
Hinter den Kulissen zeigte sich auch Sportdirektor Tiago Pinto, begleitet von Claudio Ranieri. Ryan Friedkin will im Olympischen Stadion auf der Tribüne sitzen, um der Mannschaft seine Präsenz zu signalisieren. Die Botschaft ist klar: Keine Ausreden, kein Rückzieher. Bologna ist das Spiel, das die Champions-League-Träume am Leben hält.

Dybala und soulè: trennung auf raten
Matías Soulè kämpft sich durch eine Schambein-Entzündung und ist erst nach der Länderspielpause wieder einsatzbereit. Dybala hingegen trainiert individuell, schaut auf den Kalender und weiß: April wird sein Abschiedsgeschenk. Das Boca-Junior-Angebot liegt auf dem Tisch, die Frau Oriana drängt auf Rückkehr nach Buenos Aires. Für die Roma bleibt nur ein letzter Auftritt – und dann wird die „Joya“ zu Juwelen anderer Art.
Trainer José Mourinho rechnet intern mit einem 3-4-2-1, in dem Celik die rechte Seite deckt und Mancini als zusätzlicher Sechser aufrückt. Die Taktik ist angepasst, die Motivation sprichwörtlich: Wer jetzt nicht laufen will, fliegt im Sommer. Die Roma steht vor ihrer Zukunft – mit oder ohne ihre Stars.
