Roma bangt mit personalsorgen: schlüsselspieler fehlen in san siro!

Ein bitterer Schlag für die Roma vor dem Spitzenspiel gegen Inter Mailand: Gian Piero Gasperini muss auf eine ganze Reihe von Leistungsträgern verzichten. Die Personalsituation wirft einen langen Schatten auf die ambitionierten Ziele der Giallorossi.

Verteidigung und angriff angeschlagen: gasperinis kopfschmerzen

Verteidigung und angriff angeschlagen: gasperinis kopfschmerzen

Die Liste der Ausfälle liest sich wie ein Who's Who der Verletztenkabine. Neben den bereits länger fehlenden Wesley und Koné, deren Zustand zwar besser ist als erwartet, für den Einsatz in Mailand aber dennoch nicht ausreicht, fehlen nun auch noch Paulo Dybala, der stets für Gefahr sorgen kann, der junge Ferguson und Dovbyk. Ein besonders schwerer Verlust ist Dybala, dessen Kreativität und Torgefahr im Angriff schmerzlich fehlen wird. Die Abwehr muss sich ebenfalls umstellen, da die Innenverteidiger nicht zur Verfügung stehen.

Doch es gibt auch Licht am Ende des Tunnels: Der junge Matias Soulé kehrt in den Kader zurück und wird Gasperini in der Offensive verstärken können. Der 22-Jährige bringt frischen Wind ins Spiel und könnte für einige Überraschungen sorgen. Ob er die Lücke, die Dybala hinterlässt, wirklich füllen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Die Roma-Fans bangen, doch Gasperini versucht, die Moral hochzuhalten. Die Ausfälle sind zwar gravierend, aber er glaubt fest daran, dass seine Mannschaft auch mit einem dezimierten Kader bestehen kann. Jeder Spieler muss heute mehr Verantwortung übernehmen“, so der Trainer vor dem Spiel.

Die vollständige Liste der für das Spiel gegen Inter nominierten Spieler:

Tor: Svilar, Gollini, De Marzi;

Verteidigung: Angelino, Celik, Ghilardi, Hermoso, Mancini, Ndicka, Rensch, Tsimikas;

Mittelfeld: Ziolkowski, Cristante, El Aynaoui, El Shaarawy, Pellegrini, Pisilli;

Angriff: Malen, Soulé, Vaz, Venturino, Zaragoza.

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Die Ausgangslage ist klar: Die Roma steht vor einer enormen Herausforderung. Aber in der Welt des Fußballs ist alles möglich. Und wer weiß, vielleicht gelingt den Giallorossi ja doch noch ein überraschender Sieg in San Siro. Die Entscheidung liegt auf dem Platz.