Alonso kämpft in österreich mit unerklärlichen problemen

Ein frustrierender Tag für Fernando Alonso beim Grand Prix von Österreich: Der Spanier kämpfte mit unklaren technischen Defiziten, die ihn im Vergleich zu seinem Teamkollegen Lance Stroll und dem jungen Jak Crawford ins Hintertreffen zwangen. Ein Tag, der für den zweifachen Weltmeister sicherlich nicht zu den angenehmsten gehörte.

Ein rätsel, das den asturischen beschäftigt

Ein rätsel, das den asturischen beschäftigt

Schon am Morgen deuteten die Trainingszeiten an, dass etwas nicht stimmte. Alonso fand schwer Anschluss an die Spitze und landete hinter Crawford. Auch im Laufe des Nachmittags konnte er die Lücke zu Stroll nicht mehr schließen. Erst im letzten Versuch, mit den weichen Reifen in der FP2, zeigte Alonso eine seiner besten Runden, doch die Probleme, wie er andeutete, waren weiterhin präsent. Das Ergebnis: Ein 19. Platz im Gesamtklassement, vor drei direkten Konkurrenten.

„Es war ein komplizierter Tag“, gab Alonso im F1-TV zu. „Nichts wirklich Neues für uns, nichts, was wir wirklich lernen könnten. Wir haben ein wenig mit der Abstimmung in FP1 experimentiert und auch einige Änderungen in FP2 vorgenommen. Wir sind noch nicht in den optimalen Parametern, glaube ich, also braucht es noch weitere Änderungen für morgen.“

Doch das war noch nicht alles. Alonso deutete an, dass es weitere, unerklärliche Probleme mit dem Wagen gegeben habe, die das Team noch untersuche. „Ich kann es Ihnen nicht sagen“, blockte er ab, als er nach weiteren Details gefragt wurde. Die Geheimniskrämerei um die genaue Natur des Defekts verstärkt den Eindruck, dass Alonso in dieser Saison mit mehr als nur Routineproblemen zu kämpfen hat.

Bemerkenswert ist auch, dass Alonso keinen spürbaren Unterschied durch den Wechsel zur höheren Flughöhe in Österreich feststellen konnte. „Die Fahrbarkeit war keine große Differenz im Vergleich zu anderen Rennen, also haben wir in diesem Bereich keine Probleme“, erklärte er. Trotz der veränderten Bedingungen scheint der Honda-Motor also seine gewohnte Leistung gezeigt zu haben. Doch das nagende Gefühl bleibt, dass mehr dahintersteckt, als man auf den ersten Blick sieht.

Die Frage, ob Alonso und sein Team die Probleme rechtzeitig für das Rennen lösen können, bleibt offen. Ein weiteres enttäuschendes Ergebnis würde die Ambitionen des erfahrenen Spaniers auf eine erfolgreiche Saison weiter trüben. Es bleibt abzuwarten, ob Alonso morgen mit einem verbesserten AMR26 an den Start gehen kann und seine Position im Mittelfeld behaupten kann.