Rollstuhlbasketball im unterricht: eine neue perspektive für schüler in lennestadt
- Rollstuhlbasketball im unterricht: eine neue perspektive für schüler in lennestadt
- Olympionike als trainer
- Die herausforderung: basketball aus dem rollstuhl
- Das inklusionsmobil: sport für alle
- Pädagogischer mehrwert für die lehrkräfte
- Mehr als nur sport: inklusion und teilhabe
- Weitere nachrichten aus dem wdr-sport
Rollstuhlbasketball im unterricht: eine neue perspektive für schüler in lennestadt
Am Dienstag erlebten Schülerinnen und Schüler des städtischen Gymnasiums Lennestadt eine besondere Sportstunde: Mit dem Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverbandes stand Rollstuhlbasketball auf dem Programm. Unter Anleitung eines echten Paralympioniken konnten die Jugendlichen die Herausforderungen und den Spaß dieser Sportart hautnah erfahren.
Olympionike als trainer
Marcel Malchin, ein erfahrener Para-Eishockeyspieler, führte die Schüler in die Grundlagen des Rollstuhlbasketballs ein. Dabei ging es nicht nur um das Beherrschen der Technik, sondern auch um das Verständnis für die besonderen Anforderungen, denen sich Sportler mit Behinderung stellen müssen. „Wie bewege ich das ungewohnte Sportgerät richtig?“, war eine der Fragen, die sich die Schüler stellten.

Die herausforderung: basketball aus dem rollstuhl
Nach einigen Aufwärmübungen ohne
Ball wagten sich die Schüler an die ersten Wurfversuche. Das Werfen aus dem Rollstuhl erwies sich dabei als gar nicht so einfach. Wlad Elser, selbst aktiver Basketballspieler, stellte fest: „Eigentlich springe ich oft beim Basketball, und das geht hier ja nicht.“ Trotzdem empfand er die neue Erfahrung als sehr spannend und motivierend.
Das inklusionsmobil: sport für alle
Das Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverbandes ist bundesweit unterwegs und bietet Schulen und Vereinen die Möglichkeit, Parasportarten kennenzulernen. Ziel ist es, Parasport bekannter zu machen und Inklusion im Sport zu fördern. Josina Andraad vom Inklusionsmobil betonte, dass die Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort Informationen über inklusive Sportangebote erhalten können.

Pädagogischer mehrwert für die lehrkräfte
Auch für die Lehrkräfte hatte die Sportstunde einen hohen pädagogischen Wert. Petra Weschollek, Sportlehrerin am Gymnasium Lennestadt, hob hervor: „Man bekommt eine neue Perspektive darauf, dass es Menschen mit Einschränkungen gibt, die aber trotzdem sportlich viel leisten können.“ Die Erfahrung trug dazu bei, das Bewusstsein für die Fähigkeiten und Potenziale von Menschen mit Behinderung zu schärfen.

Mehr als nur sport: inklusion und teilhabe
Die Aktion in Lennestadt ist ein Beispiel dafür, wie Sport dazu beitragen kann, Inklusion und Teilhabe zu fördern. Durch das gemeinsame Erleben von Sport können Vorurteile abgebaut und ein respektvoller Umgang miteinander gestärkt werden. Das Inklusionsmobil leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft.

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