Riera an der wutsgrenze: eintracht-aus im sommer droht?
Frankfurt bangt um seine Zukunft. Nach einer turbulenten Pressekonferenz und wachsenden internen Spannungen steht Eintracht-Trainer Albert Riera vor einem Abgrund. Die Experten im Doppelpass auf SPORT1 ziehen ein vernichtendes Fazit: Das Riera-Experiment scheint gescheitert, ein vorzeitiges Ende im Sommer wird bereits jetzt offen diskutiert.
Die wutrede und ihre folgen
Der Stein des Anstoßes war ein Bericht über ein angebliches Zerwürfnis mit Stürmer Jonathan Burkardt, den Riera als „totalen Bullshit“ abtat. Maik Franz, ehemaliger Bundesliga-Verteidiger, äußerte sich besorgt: „Das ist ein bisschen bedenklich. Am Anfang dachte ich, cool, ein Trainer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, aber jetzt ist es ein Tick zu viel. Er wirkt sehr dünnhäutig und fast ein Stück überfordert.“ Der spanische Coach schickte stattdessen seinen Co-Trainer ins Feld, anstatt das Gespräch mit Burkardt zu suchen – eine Entscheidung, die auf wenig Zustimmung stieß.

Burkardt im kreuzfeuer der kritik
Doch nicht nur Riera erntete Kritik. Auch Jonathan Burkardt wurde für sein Verhalten teilausgebrannt. Franz fand deutliche Worte: „Ich möchte ihn auch ein Stück weit in Schutz nehmen, aber die Nummer mit Burkardt finde ich sehr peinlich. Dass der Co-Trainer kommt… das ist üblich, dass das nicht der Cheftrainer macht. Dass Burkardt dann seinen Berater informiert und sagt: ‚Ruf mal da an und kläre das mal.‘ Das finde ich oberpeinlich.“
Mario Basler betonte, dass Spieler heutzutage ihrer Verantwortung entleuchtet seien: „Heute ist es so, dass die Spieler nicht mehr selbst die Eier haben, zum Trainer zu gehen.“ Ein Appell, den auch Burkardt hätte beherzigen sollen.

Sanwald rechnet mit trennung
Auch Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald sieht die Zeichen an der Wand: „Wenn so ein spezieller Typ kommt, dann bist du abhängig vom Erfolg. Und wenn der eben nicht kommt, dann ist es klar, dass die Kritik aufkommt.“ Er glaubt nicht, dass Riera bei seinen aktuellen Auftritten noch lange in Frankfurt bleiben wird. Die Luft wird dünner, und die Eintracht-Bosse müssen sich bald eine Entscheidung treffen.
