Reuteler zu arsenal? schweizerin steht vor premier-league-sprung!

Schock in der Frauen-Bundesliga: Geraldine Reuteler, die herausragende Leistungsträgerin der Schweizer Nationalmannschaft und Leistungsträgerin von Eintracht Frankfurt, soll kurz vor einem Wechsel zu Arsenal London stehen. Nach ihrer Glanzleistung bei der WEURO im vergangenen Sommer, wo sie dreimal als Spielerin des Spiels ausgezeichnet wurde, mehren sich nun die Gerüchte um einen Abgang zu einem der Top-Clubs Europas.

Die frankfurterinnen lassen sie wohl ziehen

Die frankfurterinnen lassen sie wohl ziehen

Bereits kurz nach der Europameisterschaft gab es erste Andeutungen, dass Reuteler Frankfurt verlassen könnte. Ihre Leistungen sprachen für sich, und die Interessenten reihten sich an. Nun scheint sich die Situation zu konkretisieren: Laut Informationen von Tim Stillman von arseblog.news wird die 26-Jährige ihren Vertrag bei den Frankfurterinnen nicht verlängern und steht einem Transfer zu Arsenal London sehr nahe. Ein Deal, der die Fußballwelt aufhorchen lässt!

Arsenal hat offenbar schon länger ein Auge auf die Nidwaldnerin geworfen. Bereits im Sommer letzten Jahres bestand großes Interesse, doch Frankfurt blockierte damals einen Wechsel. Nun scheint sich die Geduld der Gunners ausgezahlt zu haben. Reuteler, die in dieser Saison mit sechs Toren und sechs Assists ihr Können unter Beweis stellte, könnte die Offensive der Londonerinnen deutlich verstärken. Die Tatsache, dass Arsenal bereit war, abzuwarten, unterstreicht die Wertschätzung für ihre Fähigkeiten.

Ein entscheidender Faktor für den Wechsel könnte die ungewisse Zukunft von Victoria Pelova sein. Reuteler soll die niederländische Nationalspielerin ersetzen und somit eine Schlüsselrolle im Team von Jonas Eidevall einnehmen. Mit ihrem aggressiven Spielstil und ihrer Übersicht im Mittelfeld könnte sie Arsenal neue Impulse verleihen. Sie würde die vierte Schweizerin in der Gunners-Mannschaft werden, nach Lia Wälti, Noelle Maritz und Malin Gut. Ein Schweizer Einfluss, der in London immer stärker wird.

Die Entscheidung von Eintracht Frankfurt, Reuteler ziehen zu lassen, ist überraschend, doch die Aussicht auf die Premier League und die Chance, bei einem Champions-League-Sieger zu spielen, dürfte für die talentierte Mittelfeldspielerin schwer zu widerstehen gewesen sein. Die Frauen-Bundesliga verliert damit eine ihrer prägendsten Spielerinnen, während Arsenal eine Verstärkung für die kommende Saison hinzugewinnt. Die Bundesliga muss sich auf ein Leben ohne Reuteler einstellen.