Ostersperre auf den autobahnen: chaos droht!

Wer an Ostern mit dem Auto verreisen will, sollte sich auf massive Staus einstellen. Die Prognosen von Anas und Autostrade per l'Italia lassen wenig Gutes erahnen: Italien wird zum Mobilitäts-Schmelztiegel. Besonders die Küstenregionen im Zentrum und Süden des Landes werden stark frequentiert sein – ein Albtraum für alle Reisenden.

Fast 60 millionen fahrzeuge unterwegs

Die Osterferien fallen dieses Jahr mit dem zweiten Frühjahrs-Wochenende zusammen, was zu einem Rekordaufkommen von rund 60 Millionen Fahrzeugen zwischen Mittwoch und Dienstag führt. Das bedeutet: Geduld ist gefragt! Und zwar viel.

Die schlechteste Nachricht für Pendler und Urlauber: Am Freitag, den 3. April, wird der Schwerlastverkehr zwischen 14 und 22 Uhr sowie am Samstag zwischen 9 und 16 Uhr und am Sonntag und Montag von 9 bis 22 Uhr eingestellt. Am Dienstag, den 7. April, dem sogenannten „Controesodo“ (Rückreise-Tag), greift das Verbot sogar von 9 bis 14 Uhr. Ein Versuch, die Situation etwas zu entschärfen – aber angesichts der erwarteten Reisewelle ein Tropfen auf den heißen Stein.

„In diesen Feiertagen, die von kurzen und mittleren Distanzen geprägt sind, bitten wir alle Reisenden, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, Sicherheitsabstände zu wahren und Ablenkungen am Steuer zu vermeiden – insbesondere die Nutzung von Mobiltelefonen“, mahnt Claudio Andrea Gemme, der Verwaltungsdirektor von Anas. Die Sicherheit liegt im eigenen Verhalten, so Gemme. Gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr sowie den Ordnungsbehörden wird alles unternommen, um die Straßen sicherer zu machen.

A1, a14 und a2 besonders betroffen

A1, a14 und a2 besonders betroffen

Neben den Autobahnen sind auch die Staatsstraßen, die direkt zu den beliebtesten Urlaubszielen führen, stark belastet. Besonders betroffen sind die A1 Mailand-Neapel mit ihren Knotenpunkten Bologna und Rom, die A14 Adriatica zwischen Bologna und Ancona sowie die A2 Autostrada del Mediterraneo, die Richtung Kalabrien und Sizilien führt. Auch auf der A22 des Brennerpasses und der A4 Turin-Triest ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Das Fazit: Wer Ostern verreist, sollte frühzeitig losfahren, genügend Zeit einplanen und sich auf Staus einstellen. Ein entspannter Urlaub beginnt mit einer umsichtigen Reiseplanung. Und vergessen Sie nicht: Sicherheit geht vor!