Sinner: intensives training in monte carlo – cahill bald zurück!
Jannik Sinner lässt keine Zeit! Kaum zurück von seinen Triumphen in Kalifornien und Florida, stürzt sich der Weltranglisten-Zweite bereits in neue Trainingseinheiten in Monte Carlo ein. Ein schneller Wechsel für den jungen Italiener, der sich nun die Chance nimmt, sich an die Bedingungen des Masters 1000-Turniers zu gewöhnen – und das nur wenige Kilometer von seinem aktuellen Aufenthaltsort entfernt.

Fokus auf rot: vorbereitung auf paris
Der Masters 1000 in Monte Carlo dient für Sinner vor allem als wichtige Vorbereitung auf den French Open, das mit dem Gewinn des Titels in Paris ein zentrales Ziel für die Saison darstellt. Die Tage in Monte Carlo werden genutzt, um das Gefühl für den Sandplatz zurückzugewinnen, die Kondition zu optimieren und die Technik zu verfeinern. Ein Prozess, der ihn schrittweise auf den prestigeträchtigen Grand-Slam-Titel vorbereitet, den bereits Carlos Alcaraz in Australien errang.
Zurzeit unterstützt Simone Vagnozzi Sinner bei den ersten Trainingseinheiten. Der erfahrene Coach wird ihm helfen, die Feinheiten des Spiels auf Sand zu meistern – ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Der australische Erfolgscoach Darren Cahill, der Sinner während der amerikanischen Tour begleitet hat, gönnt sich derweil eine wohlverdiente Pause und wird kurz vor den Internationalen Turnieren in Rom wieder an seiner Seite stehen.
Cahill, der Mentor: Seine Rückkehr ist von immenser Bedeutung für Sinner. Cahill ist mehr als nur ein Trainer; er ist ein Vertrauter, ein Motivator und eine Art „zweiter Vater“, wie Sinner ihn selbst einmal nannte. Gemeinsam wollen sie die Sammlung der Grand-Slam-Titel vervollständigen und Sinner zu einem noch kompletteren Spieler formen – ein ehrgeiziges Ziel, das die Zusammenarbeit der beiden prägt.
Die vergangene Saison, mit dem Gewinn von Wimbledon, hat den Status von Sinner nachhaltig verändert. Nun gilt es, die Erinnerung an die bittere Niederlage gegen Alcaraz bei den French Open 2025 auszulöschen und die Formkurve fortzusetzen. Sinner nutzt Monte Carlo als Trainingsmöglichkeit, auch wenn die Chance, die Nummer 1 der Welt zu werden, in greifbarer Nähe liegt. Alcaraz bereitet sich bereits in Murcia auf den Turnierklassiker vor – das Duell der Giganten ist also unausweichlich.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Service. Sinner hat erkannt, dass dies auf Sand anders angegangen werden muss, als auf Hartplatz. „Sollte man auf Sand nicht einfach den Ball flach servieren, wie auf anderen Belägen“, so Sinner in Miami. „Es ist eine andere Oberfläche, sehr physisch und mental, daher müssen wir den richtigen Weg einschlagen, wenn wir erfolgreich sein wollen.“ Das bedeutet, den Kick-Effekt zu nutzen, um den Ball mit einer hohen Rotation zu spielen und dem Gegner das Antworte spielerisch schwer zu machen.
Die Vorbereitung nach Doha war bereits darauf ausgerichtet, Ausdauer und Kraft zu verbessern. Sinner weiß, dass harte Arbeit und Opferbereitschaft ihn an diesen Punkt gebracht haben, und jetzt ist es an der Zeit, durchzuhalten.
