Regionalliga nord: 31 klubs wetteifern um die heiß begehrten plätze!
Die Spannung steigt im Norden! 31 Vereine aus Oberliga, Regionalliga und sogar der 3. Liga haben fristgerecht ihre Anträge für eine Lizenz in der Regionalliga Nord zur Saison 2026/27 eingereicht. Das bedeutet einen erbitterten Kampf um lediglich 18 Startplätze – ein Wettstreit, der die norddeutschen Fußballfans in Atem hält.

Wer sind die anwärter auf den aufstieg?
Der Norddeutsche Fußballverband (NFV) vermeldet ein seit Jahren konstantes Interesse an der Regionalliga Nord. Allen voran die bereits etablierten Teams der Liga haben ihre Unterlagen eingereicht. Ein besonderes Augenmerk gilt dem TSV Havelse, der aktuell in einer schwierigen Lage in der 3. Liga steckt und dessen Abstieg wohl unausweichlich erscheint. Für Havelse ist die Regionalliga womöglich die einzige Chance, den Anschluss nicht zu verlieren.
Doch nicht nur Havelse sorgt für Gesprächsstoff. Aus der Bremen-Liga drängt ein Trio an die Spitze: Blumenthaler SV, der derzeit die besten Karten für die Aufstiegsrunde hat, sowie weitere ambitionierte Klubs. Auch in Schleswig-Holstein hofft man auf eine Rückkehr in die vierte Liga – insbesondere die U 23 von Holstein Kiel, die derzeit jedoch zehn Punkte hinter dem SV Todesfelde zurückliegt. Der Kampf um die Lizenz in dieser Region ist also noch lange nicht entschieden.
Fünf Klubs aus der Oberliga Niedersachsen haben ebenfalls ihre Ambitionen bekundet, obwohl dort das Titelrennen noch völlig offen ist. Besonders interessant ist die Entwicklung in Hamburg, wo der ehemalige Regionalligist Eimsbütteler TV sowie der Serienmeister TuS Dassendorf, der erstmals in seiner Vereinsgeschichte überhaupt einen Lizenzantrag für die Regionalliga stellt, um den Aufstieg kämpfen. Der ambitionierte ETSV Hamburg fehlt in der Liste des NFV jedoch – ein bitterer Rückschlag für den aktuellen Tabellenzweiten, dessen finanzielle Basis plötzlich versiegte.
Die nächste Phase des Prozesses beginnt nun mit der sorgfältigen Prüfung der eingereichten Dokumente. Ende April wird die NFV-Kommission Prävention & Sicherheit/Zulassung dann über die Erteilung der Lizenzen entscheiden. Die Entscheidung wird weitreichende Konsequenzen für die gesamte norddeutsche Fußballlandschaft haben.
Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem BSV Kickers Emden, der auf eine Personalunion setzt, um seine Chancen im Rennen um die Regionalliga zu maximieren. Das zeigt: Die Vereine sind bereit, alles zu tun, um den Sprung in die höherklassige Liga zu schaffen.
