Red bull erlebt umbruch: schlüsseldesigner craig skinner verlässt das team
Schock für red bull racing: chefdesigner craig skinner geht
Milano – Eine überraschende Nachricht erschüttert die Formel 1 Welt: Craig Skinner, der Chefdesigner von Red Bull Racing, hat das Team verlassen. Der Abschied des britischen Ingenieurs, der erst im Januar 2024 die Position von Bob Marshall übernommen hatte, wirft Fragen auf, insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen des Teams. Die Entscheidung wurde letzte Woche getroffen, kurz vor den Testfahrten in Bahrain vom 18. bis 20. Februar.
Skinner als nachfolger von marshall
Skinner war lange Zeit als „Delfin“ von Bob Marshall angesehen und übernahm dessen pragmatischen Ansatz bei der Konstruktion der Boliden. Marshall hatte während seiner Zeit bei Red Bull maßgeblich dazu beigetragen, die oft extremen Ideen von Adrian Newey in die Realität umzusetzen. Skinner lernte somit, Lösungen zu entwickeln, die sowohl Leistung als auch Zuverlässigkeit vereinten.

Die horner-affäre und ihre folgen
Die turbulente Zeit um die Vorwürfe gegen Christian Horner Anfang 2024 führte zu einem Aderlass an Schlüsselpersonal bei Red Bull. Neben Newey und Jonathan Wheatley (jetzt Teamchef von Audi) verließ auch Will Courteney, der für die Strategie zuständig war, das Team und wechselte zu McLaren. In dieser schwierigen Phase wurde Skinner vom technischen Direktor Pierre Wachè quasi „geblockt“, um die methodische Kontinuität in der Abteilung zu gewährleisten.

Rb21: skinners beitrag zum aufschwung
Operativ war Skinner maßgeblich am Aufschwung von Red Bull in der zweiten Hälfte der Saison 2025 beteiligt. Er führte eine Reihe von erfolgreichen Weiterentwicklungen ein, die zu einer deutlichen Leistungssteigerung des RB21 führten. Seine Arbeit trug maßgeblich dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Teams zu erhalten und auszubauen.
Zukunft ungewiss – aston martin interessiert?
Wohin die Reise für Craig Skinner geht, ist derzeit noch unklar. Er ist an eine „Gardening-Klausel“ gebunden, die für eine Person seines Kalibers mindestens sechs Monate dauern dürfte. Dennoch besteht der Verdacht, dass sein Aus bei Red Bull darauf abzielt, ihn für ein konkurrierendes Team verfügbar zu machen. Gerüchten zufolge soll Aston Martin großes Interesse an seinen Diensten haben, insbesondere angesichts der Probleme mit dem Honda-Motor.
Weitere abgänge bei red bull
Der Weggang von Skinner reiht sich in eine Reihe von Personalveränderungen bei Red Bull ein. Das Team steht vor großen Herausforderungen, um seine Dominanz in der Formel 1 zu erhalten. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Skinner wird nun höchste Priorität haben.
Red bull verliert ein weiteres schlüsselpersonal
Neben Skinner hat Red Bull in den letzten Monaten weitere wichtige Mitarbeiter verloren. Die Abgänge von Newey und Courteney wiegen schwer und zeigen, dass das Team sich in einer Umbruchphase befindet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die zukünftige Performance auswirken werden.
