Real madrid: verletzungsflut droht die saison zu ruinieren!
Madrid bangt um seine Zukunft in der Liga und im Pokal. Eine erschreckende Häufung von Verletzungen plagt den weißen Verein, und die Verantwortlichen suchen fieberhaft nach den Ursachen. Ein Blick zurück offenbart ein erschreckendes Bild: Ein kaum zu glaubender Zeitplan und eine verkürzte Vorbereitungsphase könnten die Wurzel des Problems sein.
Die verkürzte sommerpause als auslöser?
Die Saison 2024/25 begann für den Real Madrid bereits am 9. Juli 2025 mit dem Scheitern im Halbfinale der Klub-Weltmeisterschaft gegen Paris Saint-Germain. Ein jähes Ende, das den Verein in eine ungewöhnlich kurze Sommerpause zwang. Nur drei Wochen gönnten sich die Spieler, bevor es am 4. August in Valdebebas mit der Vorbereitung in die neue Saison ging. Ein einziger Testlauf am 12. August genügte, bevor es bereits am 19. August gegen Osasuna um Punkte ging.
Die Entscheidung, das erste Liga-Spiel gegen Osasuna zu verschieben, scheiterte an LaLiga und dem spanischen Fußballverband. Obwohl der Verein, unterstützt von der AFE und Osasuna selbst, auf eine längere Vorbereitung drängte, wurde die Bitte abgewiesen. Die Begründung: Die Teilnahme am Klub-Weltmeisterschaft gelte nicht als „höhere Gewalt“. Ein Fehler, der den Verein nun teuer zu stehen kommt.

55 Verletzungen – ein erschreckender wert
Die Konsequenz: Eine Verletzungswelle, die den Verein in Atem hält. Militao, Güler und Mbappé reihten sich erst kürzlich in die lange Liste der angeschlagenen Stars ein. Insgesamt sind es bereits 55 Verletzungen, die den Kader dezimiert haben. „So geht das nicht“, klagen Vereinsinsider. Der Druck auf die medizinische Abteilung war enorm, was zu einem umstrittenen Wechsel an der Spitze führte. Doch die Maßnahme scheint bisher keine Wirkung gezeigt zu haben.
Die Verantwortlichen sehen in der verkürzten Vorbereitungszeit den Hauptgrund für die Misere. Die hohe Belastung durch die zahlreichen Spiele in den letzten zwei Saisons – 119 Einsätze insgesamt, mehr als jeder andere europäische Top-Klub – fordert ihren Tribut. Hinzu kommen die Länderspiele, die die Spieler zusätzlich strapazieren und oft zu einer Belastung von 70 Partien pro Saison führen. Eine Unmenschliche Belastung, die nun offenbar ihre bittere Früchte trägt.
Die Situation ist ernst. Ob der Real Madrid die Saison trotz des hohen Verletzungsdrucks noch erfolgreich meistern kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Eine grundlegende Überarbeitung des Spielplans und eine längere Vorbereitungszeit sind dringend erforderlich, um eine erneute Verletzungswelle in der Zukunft zu verhindern.
