Kampf ums überleben: cremonese zwingt lazio in die knie
Cremone drückt die Daumen, Rom atmet kurz durch. Im Stadio Giovanni Zini geht es für die Grigiorossi ums nackte Überleben, während Sarri seine Euro-Truppen kurz vor der Doppelbelastung gegen Inter schont. Drei Punkte oder Saisonende – so lautet die Devise für die Hausherren.
Giampaolo wirft seine letzten patronen ins feuer
Der Coach ordnet ein 4-4-2 an, das keine Kompromisse kennt. Audero steht zwischen den Pfosten, vor ihm ein Viererkettchen aus Terracciano, Baschirotto, Luperto und Pezzella. Die Doppelsechs Thorsby-Maleh soll die Lazio-Maschine entschärfen, auf den Flügeln rasen Barbieri und Vandeputte. Spitze: Sanabria und Bonazzoli, beide mit Feuer in den Augen und dem Bewusstsein, dass jedes Tor zählt wie ein Sechser im Lotto.
Die Rechnung ist simpel. Gewinnt Cremonese, bleibt der Rechner offen. Verliert sie, reicht auch ein Wunder nicht mehr. Nach dem Lecce-Sieg gegen Pisa ist die Lage kristallklar: zwölf Punkte auf dem Tisch, nur noch eine theoretische Chance.

Sarri rotiert mit blick auf den pokal-kracher
Die Lazio-Startelf liest sich wie ein Blick in den zweiten Baukasten. Motta darf sich im Tor beweisen, Romagnoli führt die Abwehr, Patric rückt ins defensive Mittelfeld. Davor wirbeln Isaksen, Maldini und Noslin – ein Trio, das Tempo verspricht und gleichzeitig Energie spart für das, was in den nächsten zwölf Tagen folgt: Inter, Inter, Inter.
Die Biancocelesti brauchen selbst den Dreier, wollen sich nicht ausschließlich über den Pokalsieg europäisieren. Platz sieben liegt zwei Zähler entfernt, die Conference League winkt. Doch wer gegen Cremonen stolpert, darf sich keine weiteren Patzer erlauben.
Die Partie läuft exklusiv auf DAZN, parallel liefert Gazzetta.it den Text-Livestream. Anstoß 18.30 Uhr, die Uhr tickt für die Lombardei-Kicker. Wer hier nicht bis zur letzten Sekunde kämpft, fliegt raus aus der ersten Klasse – und das ohne Netz.
