Real madrid tv explodiert: valverde-rot von munuera montero ist „schande“

Die Kameras von Real Madrid TV sendeten noch nicht einmal die ersten Bilder vom Grün, da knallte es schon im Studio. „Skandal, Blamage, das sagt alles“, donnerte der Kommentator, kaum dass Munuera Montero Fede Valverde mit Rot vom Platz schickte. Die offizielle Fernsehabteilung des Klubs legte sofort nach: „Gelbe Karte, klar wie Kloßbrühe. Aber nach dem, was in Pamplona passierte, wissen wir, warum der VAR nicht mal klingelt.“

Die pamplona-referenz: bellingham als versteckte warnung

Die Anspielung auf Jude Bellinghams Rote vom Vorjahr – ebenfalls vom gleichen Referee wegen eines Fluchens – war kein Nebenbei. Real Madrid TV inszenierte sie als Beleg für ein Muster: Munuera Montero verstehe die Spielkultur des Klubs nicht und treffe Entscheidungen mit Vorbelastung. „Wer hier denkt, dass der Schiedsrichter nur den Derby-Funken löschen will, irrt. Er löscht den Funken des Real Madrid“, wetterte der Moderator und verwies darauf, dass Baena den Ball vorher leicht berührt habe – ein Detail, das für die Madrider Seite die ganze Szene entkräftet.

Die Gegenwehr richtete sich nicht nur gegen den Unparteiischen auf dem Feld, sondern gegen das gesamte CTA-System. „Gleich kommt ‚Tiempo de revisión‘, wo man uns erzählt, alles richtig entschieden. Vorbereitet euch darauf, dass sie uns einreden wollen, Intensität sei gleich Rot“, hieß es im Studio. Die Redaktion kündigte an, weiter Videos zu produzieren – nicht als PR-Gag, sondern als „Dokumentation von Fehlleistungen“, wie es hieß.

Valverde-debakel: ein präzedenzfall mit folgen

Valverde-debakel: ein präzedenzfall mit folgen

Der Uruguayer muss nun mindestens ein Spiel aussetzen – in der engen Phase der Meisterschaft ein Schock. Die sportliche Leitung um Ancelotti reagierte mit sichtlichem Zorn, konnte sich aber nicht mehr einschreiten. Die TV-Bilder zeigten Valverde, wie er den Platz mit gesenktem Kopf verließ, während Baena sich demonstrativ die Knie massierte. Für Experten ein klassisches Beispiel für eine „gelb-rote Grätsche“, nicht mehr. Doch die Entscheidung steht, und mit ihr die Erkenntnis: Wer in einem Derby zwischen Real und Atlético ein Foul sieht, das die Linie zwischen Kampf und Katastrophe überschreitet, muss sich auf Gegenwind gefasst machen.

Real Madrid TV beendete die Sendung mit einem Satz, der mehr war als bloßer Ärger: „Wenn wir nächste Woche wieder Punkte verlieren, schauen wir nicht auf die Tabelle, sondern auf diese Szene zurück.“ Die Liga hat das Thema, der Klub seine Mission – und Munuera Montero eine weitere Akte im Dossier, das in der Hauptstadt längst dicker wird als jedes Regelwerk.