Real madrid: scariolo lobt gegenspieler nach auswärtsschlappe
El Pireo – Die Niederlage des Real Madrid gegen den Olympiakos Piräus schmeckt bitter. Mit 82:100 Punkten setzte es eine deutliche Auswärtsklatsche, die die Hoffnungen auf den Gruppensieg im Kampf um die Tabellenführung zunichte gemacht hat. Sergio Scariolo, der Trainer der Madrilenen, zeigte sich nach dem Spielsportlich fair, aber ehrlich und sprach seine Anerkennung für die herausragenden Leistungen zweier Olympiakos-Spieler aus.
Dorsey und vezenkov dominieren die partie
„Es gab wenig zu sagen“, kommentierte Scariolo die Partie. „Olympiakos war heute einfach besser als wir. Wir haben versucht, zurückzukommen, insbesondere nach einem guten zweiten Viertel, aber jedes Mal, wenn wir den Rückstand verkürzten, trafen sie sofort wieder.“
Besonders Tyler Dorsey und Sasha Vezenkov machten dem Real Madrid Probleme. Dorsey steuerte beeindruckende 37 Punkte bei, Vezenkov kam auf 26. „Man muss Dorsey und Vezenkov beglückwünschen, sie haben rund 70 Prozent der Punkte für ihr Team erzielt. Sie waren extrem schwer zu stoppen“, erklärte Scariolo.
Die Niederlage bedeutet für den Real Madrid, dass der Kampf um den Gruppensieg endgültig verloren ist. Der Rückstand auf den ersten Platz beträgt nun zwei Spiele, was die Situation für die Madrilenen deutlich erschwert. „Es ist ein Team mit vielen erfahrenen Spielern, die seit Jahren unter demselben Trainer spielen. Das ist offensichtlich und gut sichtbar“, so Scariolo.
Obwohl die Mannschaft bereits die dreizehnte Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen musste, betonte der italienische Coach die gute Arbeit des Teams im Allgemeinen. „Wir haben eine großartige Saison gespielt. Wir haben fünf Spiele nur mit einem oder zwei Punkten verloren. Manchmal lag es an Pech, manchmal an Fehlentscheidungen, manchmal an mangelnder Kontrolle, wenn wir das Spiel hätten sichern können. Das ist das Einzige, was uns meiner Meinung nach im Großen und Ganzen abgeht.“
Scariolo räumte ein, dass die Heimvorteile in den Playoffs von entscheidender Bedeutung sein könnten, stellte aber in Frage, ob dieser Effekt in der aktuellen ausgeglichenen Liga tatsächlich so stark ist. Das Resultat steht fest: Die Madrilenen müssen sich nun auf die kommenden Herausforderungen konzentrieren und die Lehren aus dieser Niederlage ziehen.

Ein blick nach vorne
Die Leistung des Olympiakos Piräus war schlichtweg beeindruckend, und die individuelle Brillanz von Dorsey und Vezenkov ließ kaum Raum für die Real-Madrid-Abwehr. Der Fokus liegt nun auf der kommenden Partie – eine Revanche ist nur denkbar, wenn das Team seine Defizite ausmerzt und die Leistungsschwankungen minimiert. Die Saison ist noch lang, aber diese Niederlage zeigt deutlich, dass der Weg zum Gruppensieg steinig ist.
