Real madrid: pérez schimpft nach pokal-debakel – mythos am limit?

Madrid – Der Traum von der Champions League ist geplatzt, die Liga scheint dahin – und nun die Abrechnung: Real Madrid hat erneut eine Saison ohne Titel verpasst, und Präsident Florentino Pérez ließ seiner Mannschaft nach dem Ausgegen Bayern München seine Wut freien Lauf. Ein Schlag ins Gesicht für die Spieler, ein Erdbeben für den stolzen Verein.

Arbeloa im kreuzfeuer, güler im fokus

Arbeloa im kreuzfeuer, güler im fokus

Die Kritik von Pérez war unmissverständlich. „Ihr habt die Verantwortung nicht erfüllt“, soll er den Spielern in der Kabine mitgeteilt haben, nachdem Arda Güler mit einer fragwürdigen Tätlichkeit – ein Platzverweis nach seinem Führungstreffer – für zusätzliche Turbulenzen sorgte. Güler verließ als einziger Spieler die Kabine vorzeitig, während Pérez ihn offenbar direkt zur Tür schickte: „Du gehst besser raus, damit du nicht bekommst, was hier gleich passieren wird.“ Ein Bild, das die prekäre Lage verdeutlicht.

Alvaro Arbeloa, der Trainer, steht ebenfalls im Feuer. Während die Spieler und ein Teil der Fans den Schiedsrichter für das Ausscheiden verantwortlich machten, sieht Pérez die Schuld eindeutig bei der Mannschaft. Die Entscheidung, Arbeloa zu entlassen, scheint unausweichlich, obwohl er im Gegensatz zu seinem Vorgänger Xabi Alonso von den Spielern geachtet wird. „Es geht nicht um mich, sondern um den Verein“, betonte Arbeloa nach dem Spiel, ein Statement, das die Dringlichkeit der Lage unterstreicht.

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