Rasta vechta überrascht: befreiungssieg gegen ulm nach sechs pleiten
- Sensation in vechta: der turnaround ist geschafft!
- Ferner trifft zum 200. mal – ein versprechen wird eingelöst
- Blitzstart und frühe auszeiten für ulm
- Ulm findet nicht ins spiel – harrelson kritisiert leistung
- Vechta kontrolliert das spiel – fischer trifft zum wichtigen dreier
- Souveräner sieg gegen den vize-meister
- Die wichtigsten statistiken im überblick
Sensation in vechta: der turnaround ist geschafft!
Rasta Vechta hat sensationell gegen die ratiopharm Ulm mit 85:73 (39:30) gewonnen. Nach einer Serie von sechs Niederlagen in Folge ist dies ein wichtiger und überraschender Sieg für die Niedersachsen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Joschka Ferner, der maßgeblich zum Erfolg beitrug.

Ferner trifft zum 200. mal – ein versprechen wird eingelöst
Der Routinier Joschka Ferner, seit 2021 bei Rasta Vechta, steuerte acht wichtige Punkte bei. Sein 200. Dreier in der BBL fiel zu einem entscheidenden Moment, als Ulm versuchte, das Spiel zu drehen (51:45). Eine pikante Anekdote lieferte Dyn-Reporter Johannes Hülstrung: „Ich habe ihn vor dem Spiel auf der Toilette getroffen und er hat mir versprochen, dass er heute die 200 vollzumachen.“

Blitzstart und frühe auszeiten für ulm
Vechta startete fulminant und führte schnell mit 9:1. Bereits nach knapp drei Minuten musste Ulm-Coach Ty Harrelson die erste Auszeit nehmen. „Ihr müsst wach werden!“, forderte er sein Team auf. Doch die Situation verbesserte sich nicht, im Gegenteil. Ein sehenswerter Pass von Tevin Brown ermöglichte Herkenhoff den Treffer zum 20:9, woraufhin Harrelson im ersten Viertel bereits seine zweite Auszeit beanspruchte.
Ulm findet nicht ins spiel – harrelson kritisiert leistung
Zur Halbzeit lag Ulm bereits zurück. Im Interview vor Beginn des dritten Viertels zeigte sich Ty Harrelson sichtlich unzufrieden: „Wir waren von Beginn an nicht da, hatten zehn Ballverluste in der ersten Hälfte, beim Sieg gegen Bayern waren es elf insgesamt.“ Er kritisierte die mangelnde Wurfeffizienz seines Teams und suchte die Schuld bei seinen Spielern. „Das Coaching ist das gleiche. Also muss es an den Spielern liegen.“
Vechta kontrolliert das spiel – fischer trifft zum wichtigen dreier
Trotz der Ansprache in der Halbzeitpause gelang es Ulm nicht, die Wende einzuleiten. Als Ulm Mitte des dritten Viertels auf 45:48 verkürzte, traf Fischer – passend zur vorherigen Anekdote – einen wichtigen Dreier. Die Führung Vechtas pendelte sich danach bei etwa zehn Punkten ein.
Souveräner sieg gegen den vize-meister
Am Ende siegte Rasta Vechta relativ souverän und verdient mit 85:73 gegen den amtierenden Vize-Meister ratiopharm Ulm. Die besten Spieler des Abends waren Tevin Brown (Vechta/ 18 Punkte) und Chris Ledlum (Ulm/ 18 Punkte).
Die wichtigsten statistiken im überblick
| Team | Punkte |
|---|---|
| Rasta Vechta | 85 |
| ratiopharm Ulm | 73 |
