Rangnick lehnt millionen-angebot ab: öfb steht vor zerreißprobe
Ralf Rangnick sagt Nein zu zwei Millionen Euro pro Jahr – und zwingt den ÖFB in die Knie. Der deutsche Teamchef lehnte laut Salzburger Nachrichten die erste Verlängerungsofferte ab, obwohl private Sponsoren bereitstanden, sein Salär zu verdoppeln. Die Verhandlungen sind damit ins Stocken geraten, die Frist tickt: Ein Entscheid soll vor der WM 2026 fallen.

Warum rangnick trotz mega-gehalt zögert
Die Antwort liegt nicht im Portemonnaie, sondern im Stalls. Rangnick will nicht nur Spitzenspieler wie Paul Wanner und Carney Chukwuemeka locken – er fordert auch radikale Strukturreformen im Verband. Altlasten, träge Komitees, verstaubte Abläufe: Das alles blockiert seiner Einschätzung nach die nächste Entwicklungsschritt. Der ÖFB bietet Geld, Rangnick verlangt Macht.
Die Rechnung geht nicht auf. Die vier Sponsoren – Raiffeisen, Uniqa, IMMOunited und ein weiterer Partner – würden zwar locker die Hälfte von Rangnicks künftigem Jahresgehalt tragen. Doch ohne interne Umbauten bleibt der Coach kühl. „Nicht restlos einverstanden“, zitiert das Blatt seine Reaktion. Das ist ein höfliches Wort für: zurück an die Startlinie.
Die Uhr läuft. Nach dem Test gegen Südkorea (31. März) und dem letzten Länderspiel vor der Sommervorbereitung will Rangnick Klarheit. Die Spieler stehen hinter ihm, die Fans auch. Aber ein Verband, der sich selbst modern nennt, muss jetzt liefern – oder den erfolgreichsten Coach seit Jahren ziehen lassen.
Entweder der ÖFB bricht seine Silos auf, oder Rangnick bricht auf. Bis April entscheidet sich, ob das rot-weiß-rote Projekt 2028 mit oder ohne den Architekten aus Leipzig läuft. Die Kasse ist voll, die Machtfrage offen. Wer jetzt nachgibt, bestimmt die Zukunft des österreichischen Fußballs – und die ist mehr wert als zwei Millionen Euro im Jahr.
