Ole book rast mit bvb-klausel nach dortmund – kehle zieht sich zurück
Ole Book steht vor dem Sprung an die Spitze der sportlichen Leitung von Borussia Dortmund. Am Mittwoch bestätigte BVB-Boss Lars Ricken, dass der 40-jährige Westfale eine Ausstiegsklausel nutzt, die ausschließlich für den Revierclub gilt. Die Folge: Kein anderer Verein hätte den früheren Elversberger Sportvorstand so schnell losbinden können.
Die klausel, die alles beschleunigte
Ricken spricht von „Selbstbewusstsein und Weitsicht“. Book hatte sich bei Vertragsverhandlungen mit der SV Elversberg eine Passage einbauen lassen, die ihn nur für den BVB freigibt. „Dass er gewisse BVB-Sympathien besitzt, ist für uns nicht von Nachteil gewesen“, sagte Ricken trocken. Ohne diese Regelung wäre eine so kurzfristige Verpflichtung „nicht möglich“ gewesen.
Book selbst betont, dass der Wechsel kein spontanes Schnäppchen ist. „Es war nicht das Ziel, bei Borussia Dortmund zu arbeiten, sondern erfolgreich bei Borussia Dortmund zu arbeiten. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht“, sagt er. Der neue Sportdirektor unterschreibt bis 2029 und beerbt Sebastian Kehl, dessen sofortiger Abschied am Sonntag offiziell verkündet wurde.

Elversberg bleibt im fokus
Trotz des Wechsels hält Book zu seinem bisherigen Klub. Er hofft, dass Elversberg diesen Sommer den Aufstieg in die 2. Bundesliga schafft. „Wir haben ein stabiles Fundament gelegt“, sagt er. Die Klausel habe er deshalb eingebaut, weil er einen möglichen BVB-Wechsel „irgendwann für eine realistische Möglichkeit“ hielt.
Jetzt liegt der Ball in Dortmund. Book muss liefern – und das schneller, als viele erwarten.
