Ramona hofmeister scheidet im viertelfinale aus – olympia-traum geplatzt
- Enttäuschung in livigno: hofmeister verpasst medaille
- Schwieriger lauf in der qualifikation
- Hart erkämpfter sieg in der achtelfinale
- Viertelfinal-aus nach fehler
- Auch ledecka und miki ausgeschieden
- Auch cheyenne loch ohne chance
- Huber als einziger deutscher in den finalläufen
- Olympia-zeitplan und medaillenspiegel
Enttäuschung in livigno: hofmeister verpasst medaille
Die deutschen Hoffnungen auf eine Medaille im Parallel-Riesenslalom sind bei den Olympischen Spielen in Livigno frühzeitig zunichte geworden. Ramona Hofmeister, Deutschlands Top-Snowboarderin, schied im Viertelfinale aus und verpasste damit die Chance auf eine erneute Medaille nach Bronze 2018 in Pyeongchang. Es war ein bitterer Tag für das deutsche Team.

Schwieriger lauf in der qualifikation
Bereits die Qualifikation hatte nicht optimal verlaufen. Mit Platz sieben hatte sich Hofmeister nicht in einer idealen Position für die K.o.-Runde befunden. Die 29-Jährige hatte gehofft, sich im Verlauf des Wettbewerbs zu steigern, doch der angestrebte „cooles Rennen“ blieb aus. Die Piste in Livigno schien ihr zu schaffen.

Hart erkämpfter sieg in der achtelfinale
Im Achtelfinale musste Hofmeister gegen Malena Zamfirova aus Bulgarien kämpfen. Sie gewann zwar mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,02 Sekunden, doch der Lauf wirkte angespannt und nicht souverän. Es war ein knappes Ergebnis, das bereits einen Vorgeschmack auf die Schwierigkeiten im Viertelfinale lieferte.

Viertelfinal-aus nach fehler
Im Viertelfinale traf Hofmeister auf eine starke Gegnerin. Ein Fehler im mittleren Abschnitt der 635 Meter langen und mit 30 Richtungswechseln versehenen Strecke besiegelte ihr Schicksal. Der Traum von der Medaille war damit ausgeträumt. Die Enttäuschung war spürbar.

Auch ledecka und miki ausgeschieden
Der Parallel-Riesenslalom sorgte für einige Überraschungen. Neben Hofmeister schieden auch Topfavoritin Esther Ledecka (Tschechien) und Tsubaki Miki aus. Ledecka unterlag Sabine Payer aus Österreich, während Miki ebenfalls frühzeitig ausschied. Das Rennen zeigte, dass in diesem Wettbewerb alles möglich ist.

Auch cheyenne loch ohne chance
Auch Cheyenne Loch konnte sich nicht durchsetzen. Sie verlor im Achtelfinale gegen Zuzana Maderova aus Tschechien. Melanie Hochreiter und Mathilda Scheid hatten bereits in der Qualifikation die Segel gestreckt. Das deutsche Team konnte insgesamt keine vorderen Plätze belegen.

Huber als einziger deutscher in den finalläufen
Bei den Herren schaffte es lediglich Elias Huber ins Achtelfinale. Dort war jedoch gegen Tervel Zamfirov aus Bulgarien Endstation. Stefan Baumeister, Yannik Angenend und Max Kühnhauser hatten bereits in der Qualifikation ausgeschieden. Die deutschen Männer konnten ebenfalls keine Medaillen erzielen.
Olympia-zeitplan und medaillenspiegel
Der Wettkampfplan für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo ist prall gefüllt. Auf sportschau.de finden Sie alle Termine und Ergebnisse. Den aktuellen Medaillenspiegel finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite.
