Raimund blickt hoffnungsvoll auf team-wettkampf – wellinger als schlüsselspieler?

Olympia mailand cortina 2026: raimund setzt auf das super team

Nach der Enttäuschung bei der Großschanze richtet sich Philipp Raimund, der Olympiasieger der Normalschanze, voll auf den kommenden Super Team-Wettkampf am Montag. "Ich schaue jetzt mit gutem Blick auf das Super Team. Wenn die Bedingungen und die Spur wieder normal sind, bin ich auch guter Dinge, dass es wieder läuft", erklärte der 25-Jährige hoffnungsvoll. Die letzten Tage waren jedoch von einem unerwarteten Skitausch geprägt, der seine Leistung beeinträchtigte.

Der verpatzte skiwechsel: ursache für die schwache leistung

Der verpatzte skiwechsel: ursache für die schwache leistung

Fünf Tage nach seinen Goldflügen von der Kleinschanze konnte Raimund auf der Großschanze lediglich Platz neun erreichen. Ein ungeplanter Skiwechsel war ein wesentlicher Grund dafür. "Im Probedurchgang war ich der Zweitlangsamste, also richtig scheiße. Ich musste danach den Ski und den Schliff wechseln", so Raimund. Er hatte im Training einen anderen Ski getestet, der sich jedoch im Anlauf als zu langsam erwies. Dies führte zu einem deutlichen Nachteil.

Schusters analyse: warum hatte raimund probleme auf der großschanze?

Schusters analyse: warum hatte raimund probleme auf der großschanze?

Schuster analysierte die Probleme Raimunds auf der Großschanze und erklärte: "Das geht ein bisschen auf meine Kappe, auch wenn ich nicht von Verpokern sprechen würde. Es hat sich einfach nicht ausgegangen." Er betonte die Schwierigkeit für Skispringer, bei kleinen Abweichungen die Form zu halten und einen sauberen Sprung auszuführen. Kleine Nuancen können einen großen Unterschied machen.

Blick nach vorne: der super team-wettkampf am montag

Auch Bundestrainer Stefan Horngacher relativierte den Skiwechsel. "Er wollte den anderen Ski noch einmal probieren. Man weiß das bei Schneeregen nie so genau - das ist kompliziert. Aber der hat gar nicht funktioniert, im Probedurchgang war er extrem langsam." Der Fokus liegt nun ganz auf dem Super Team-Wettkampf am Montag (19:00 Uhr live auf Eurosport und HBO Max).

Das neue format: super team statt traditionellem teamwettbewerb

Der Super Team-Wettkampf, der bei Olympia erstmals den traditionellen Teamwettbewerb ersetzt, sieht vor, dass pro Land zwei Springer in drei Durchgängen antreten. Horngacher zeigte sich vorsichtig optimistisch: "Es wird wieder schwer. Aber bei Olympia passieren viele Dinge. Wir hoffen, dass wir da mit dabei sind. Wir sind gut vorbereitet, dem Hille liegt die Schanze. Dann schauen wir, dass wir sechs gute Sprünge machen."

Wellinger als sichere bank? die aufstellung für das team

Wer an der Seite von Raimund im Team antreten wird, ließ Horngacher noch offen. "Nach den Ergebnissen gibt es aber eine klare Tendenz." Alles deutet auf Andreas Wellinger hin: Raimund und Wellinger (15.) zeigten am Samstag die besten Leistungen des DSV-Adler-Teams, während Felix Hoffmann (24.) und Pius Paschke (25.) etwas zurückblieben.

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