Rabiot versinkt, bonny bleibt unten: fiasko in florenz
Der französische Mittelfeldspieler wirbelt nicht mehr, er versinkt. In Florenz wurde Rabiot zum Symbol einer Juve, die sich selbst verliert – 0:3, keine Seele, kein Plan, kein Ausweg.

De gea hält die schmach ein stück kleiner
Nur der Spanier streckt sich noch im Finale, pariert wie ein Mann, der weiß, dass sein Ruf nicht reicht, um die Saison zu retten. Bonny dagegen bleibt stumm, der Stürmer fällt tiefer als zuletzt schon gegen Milan. Die Zahl, die alles sagt: Null Tore in acht Pflichtspielen.
Was niemand auf dem Zettel hatte: Fiorentinas Castrovilli. Er spielte nicht gegen Juve, er spielte mit ihr. Jeder Pass brach die erste Pressinglinie, jede Drehung öffnete den Rasen wie ein Messer eine Dose. Kein Zufall, dass der 1:0-Kopfball nach seiner Balleroberung fiel.
Die Kurve der Artemis-Bar nahm Rabiot bereits in der 18. Minute auseinander. „Noch ein solcher Ballverlust und wir singen die Marseillaise begraben“, grollte es. Die Marseillaise kam nicht mehr, auch Rabiot nicht.
Allegri stapfte nach Abpfiff direkt in den Bus, ohne Wort. Im Mixed-Zone schob sich ein Vereinsangestellter vor die Kameras: „Wir analysieren.“ Das klingt nach Sommer, nicht nach März. Die Meisterschaft? Vier Punkte hinter Lazio, ein Spiel mehr. Die Wahrheit: Die Meisterschaft ist seit gestern ein Nebenschauplatz.
