Psg-jubel getrübt: hakimi-verletzung droht das rückspiel zu verpassen

Paris brodelt – zumindest teilweise. Nach einem atemberaubenden 5:4-Heimsieg gegen den FC Bayern in der Champions League bangt der Hauptstadtklub nun um einen seiner Schlüsselspieler: Achraf Hakimi. Der Marokkaner verletzte sich kurz vor Schluss und wirft damit einen dunklen Schatten auf den anstehenden Rückkampf in München.

Ein last-minute-rückschlag für die pariser

Ein last-minute-rückschlag für die pariser

Die Partie war ein Offenbarungseid für Manuel Neuer, der fünf Gegentore ohne Chance sah. Doch während die Fans den Sieg feierten, sorgte die Szene in der 88. Minute für Entsetzen: Hakimi verstauchte sich bei einem Zweikampf mit Konrad Laimer den linken hinteren Oberschenkel. Der Rechtsverteidiger konnte das Spielfeld nur noch hinken und musste notdürftig durch Senny Mayulu ersetzt werden – eine Zwingerei, da Luis Enrique bereits alle drei Wechseloptionen ausgeschöpft hatte.

Laut „L’Équipe“ wurde zunächst ein Krampf vermutet, doch die ersten Erkenntnisse deuten eher auf eine Muskelverletzung hin. Eine offizielle Diagnose steht noch aus, doch die Lage sieht alles andere als rosig aus. Enrique selbst gab sich nach dem Spiel ausweichend: „Ich weiß noch nichts. Wir werden morgen sehen, wie es um ihn steht. Ich will noch nichts vorwegnehmen.“

Hakimi war im Hinspiel eine treibende Kraft und bereitete das wichtige 4:2 vor. Sein Ausfall würde die taktischen Möglichkeiten von PSG erheblich einschränken. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der ehemalige Dortmunder im Duell mit den Bayern verletzt hat; bereits in der Gruppenphase zog er sich bei einem Foulspiel am Knöchel eine Verletzung zu und fiel anschließend fast zwei Monate aus.

Die Reaktion des Spielers in den sozialen Medien lässt jedoch keinen Pessimismus aufkommen: „Die Arbeit ist noch nicht erledigt.“ – ein kämpferischer Appell, der zeigt, dass er alles daran setzen wird, in München wieder auf dem Platz zu stehen. Ob es jedoch reicht, um das Rückspiel mitzuerleben, bleibt abzuwarten. Die Bayern können sich auf einen verbitterten Gegner einstellen, selbst wenn er angeschlagen ist.