Preußen münster: wörle übernimmt – aufstiegskampf beginnt!
Ein neuer Wind weht über die Preußen: Thomas Wörle ist der neue Cheftrainer und soll den SCP zurück in die 2. Bundesliga führen. Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga ist der Druck groß, doch der erfahrene Coach scheint genau der richtige Mann für die Aufgabe zu sein.
Die mission: drei jahre zum aufstieg
Die Erwartungen sind ambitioniert, aber Sportchef Ole Kittner mahnt zur Geduld. „Im ersten Jahr nach einem Abstieg und mit einem neuen Trainer geht es dennoch zunächst darum, sich zu stabilisieren, die Idee des Trainers zu implementieren und ein gutes Team zu werden.“ Ein direkter Wiederaufstieg in der kommenden Saison wird zwar unwahrscheinlich sein, doch das Ziel, innerhalb von drei Jahren in die 2. Bundesliga zurückzukehren, ist klar definiert. Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das harte Arbeit und eine kluge Strategie erfordert.

Wörles erfolgsbilanz: zwei aufstiege in serie
Thomas Wörle bringt eine beeindruckende Erfolgsbilanz mit. Bis 2025 führte er den SSV Ulm zum Aufstieg in die 3. Liga und ein Jahr später sogar in die 2. Bundesliga – zwei Aufstiege in Folge! Diese Erfahrung wird ihm nun bei Preußen Münster zugutekommen. Seine Karriere als Spieler musste er verfrüht beenden, aber als Trainer hat er sich einen Namen gemacht. Von 2010 bis 2019 prägte er zudem die Frauenmannschaft des FC Bayern München.
„Ein echter traditionsverein“ – wörles einschätzung
„Nach sehr offenen und vertrauensvollen Gesprächen mit den Verantwortlichen war mir schnell klar, dass ich diese Aufgabe annehmen möchte“, so Wörle. Er betont die Attraktivität des Vereins und die Leidenschaft der Fans. „Preußen Münster ist ein echter Traditionsverein mit einer starken Fanbase und einem interessanten Entwicklungspotential.“ Der neue Trainer weiß um die Herausforderungen, die der Abstieg mit sich bringt, und zeigt sich entschlossen, diese zu meistern. „Es ist nicht die Zeit, um zu weit in die Zukunft zu blicken, sondern Tag für Tag hart dafür zu arbeiten, den erforderlichen Umbruch zu meistern, dem Club in der 3. Liga Stabilität zu verschaffen und dann Schritt für Schritt ein neues Team aufzubauen.“
Wörle bezeichnet sich selbst als bodenständig und ambitioniert – Eigenschaften, die er auch beim SC Preußen sieht. „Ich bin hochmotiviert, diese große Herausforderung im Team anzugehen und freue mich darauf, die Menschen im Verein kennenzulernen.“ Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich der SCP unter seiner Leitung entwickeln wird. Die Zeichen stehen auf Neuanfang und der Kampf um die Rückkehr in die 2. Bundesliga hat offiziell begonnen.
