Premier-league-superstar soll brandt beerben – klopp-enkel-transfer rückt näher
Ein Name, der seit Tagen die Whatsapp-Gruppen der Bundesliga zum Glühen bringt: Phil Foden. Der 26-jährige Manchester-City-Zauberer soll laut Informationen von BILD-Sportchef Christian Falk die Nachfolge von Julian Brandt beim BVB antreten – und damit Jürgen Klopps erstem „Enkel-Club“ den nächsten Schritt in die Ära nach dem Jahrhundert-Coach ermöglichen.
Warum ausgerechnet jetzt der zeitpunkt passt
Foden spielt seit Januar nur noch Joker-Rollen beim englischen Rekordmeister. Pep Guardiola schwärmt zwar öffentlich vom „besten Talent, das ich je trainiert habe“, doch intern sickert durch: Der Vertrag läuft 2027 aus, eine Verlängerung ist nicht in Sicht. Der Spieler selbst habe laut Falks Quellen „ein mulmiges Gefühl“ bei der Frage, ob City ihn langfristig um Kreativ-Allrounder Oscar Bobb und James McAtee herum umbaut. Die Botschaft: Ein Wechsel nach Deutschland ist für Foden „nicht länger abwegig“, sagt Falk im Podcast „True or Not True“.
Der BVB wiederum steht vor dem größten Umbruch seit dem Weggang von Jude Bellingham. Brandt zieht es – so hart es klingt – zu Prestige und Gehalt nach Madrid. Die Klubbosse wissen: Wer Foden verpflichtet, kann den Exodus verkaufen als „Upgrade statt Abbruch“. Die Ablöse? City würde bei 70 Millionen Euro einsteigen, der BVB hätte 45 plus Boni auf dem Tisch. Ein Schelm, wer an Erling Haaland-Bedingungen denkt: City kaufte 2022 für 60 Millionen – und verkaufte die Bundesliga als „Entwicklungsliga deluxe“ an Investoren weltweit.

Was foden im dortmunder system explodieren lassen würde
Edin Terzic hat in der aktuellen Saison Karim Adeyemi und Jamie Bynoe-Gittens zu Außenstürmern umgeschult – beide mit explosiven Antritt, beide aber auch mit 30-minütigen Lauf-Durchhängern. Foden liefert das Zusammenspiel aus Kevin De Bruyne-Vision und Brandt-Ballgeschwindigkeit, nur mit dem Unterschied: Er trifft aus 18 Metern flach ins lange Eck. Statista zählt: In den letzten drei Premier-League-Saisons verwandelte Foden 38 Prozent seiner Fernschüsse – kein Dortmunder Mittelfeldspieler kommt auf mehr als 24.
Die Frage bleibt: Wie finanziert der BVB das Spektakel? Die Antwort liegt in der UEFA-Klub-Koeffizienten-Prämie. Kommt das Viertel-Finale, fließen 20 Millionen Euro zusätzlich. Kommt Halbfinale, sogar 30. Sportdirektor Sebastian Kehl hat intern schon den Begriff „Foden-Klausel“ geprägt: Je tiefer der BVB in der Champions League marschiert, desto höher die Prämie – und desto wahrscheinlicher der Transfer-Coup.
Die Uhr tickt. Guardiola will bis Ende März Klarheit, damit er im Sommer planen kann. Terzic braucht sie bis Mitte April, um Brandts Abgang nicht als GAU zu verkaufen. Foden selbst? Der schaut sich BVB-Spielschnitte auf dem iPad an – und lächelt. Er kennt das Signal-Iduna-Park-Feuer nur aus dem Fernsehen, aber er weiß: Wenn er hier eintrifft, wird er nicht mehr der Joker sein. Er wird der König.
