Schock in der ukraine: schule nach wiederaufbau erneut zerstört!

Ein erneuter Angriff hat die Hoffnung auf eine friedlicheZukunft im ukrainischen Tschernihiw jäh zerstört. Das Liceo Mykhailo-Kotsiubynskyi, erst vor kurzem mühsam wiederaufgebaut, wurde in der Nacht zum Samstag durch russische Drohnenattacken erneut dem Erdboden gleichgemacht. Eine Geschichte von Wiederaufbau und nun wieder von Zerstörung.

Die geschichte der hoffnung – und ihr jähes ende

Die geschichte der hoffnung – und ihr jähes ende

Die Schule war bereits im Februar 2022 Ziel eines verheerenden Angriffs, der über 400 Schülerinnen und Schüler ohne Lernort zurückließ. Dank der Initiative und der finanziellen Unterstützung von Fußballlegenden wie Andriy Shevchenko und Oleksandr Zinchenko wurde begonnen, das Gebäude Stück für Stück wiederaufzubauen. Ein Game4Ukraine-Benefizspiel in London im August 2023 brachte weitere Mittel ein, und im Mai 2024 konnten die beiden Fußballer die wiedereröffnete Schule besuchen – ein Moment der Freude und des Stolzes.

Shevchenko und Zinchenko hatten sich persönlich dafür eingesetzt, dass die Schule wieder ein Ort der Bildung und des Zusammenhalts werden konnte. Ihre Besuche und die damit verbundene Medienaufmerksamkeit sorgten für zusätzliche Spenden und motivierten die Bauarbeiter. Die Bilder von den strahlenden Gesichtern der Schülerinnen und Schüler, die endlich wieder in ihren Klassen sitzen konnten, gingen um die Welt.

Doch diese Hoffnung war trügerisch. Die jüngste russische Drohnenattacke hat die gesamte Mühe zunichte gemacht. Bilder zeigen ein ausgebranntes und zerstörtes Gebäude, mit eingestürzten Decken und rauchenden Trümmern. Die einst so lebhaften Klassenräume sind nun nur noch Ruinen. Die Zerstörung ist umfassend und lässt kaum Hoffnung auf eine schnelle Wiederherstellung.

Die erneute Zerstörung dieser Schule wirft erneut die Frage nach der internationalen Gemeinschaft auf und ihrer Fähigkeit, die ukrainische Bevölkerung vor den brutalen Angriffen des russischen Regimes zu schützen. Es ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für den Wiederaufbau der Ukraine eingesetzt haben.

Die Zahl der Opfer und die genauen Schäden sind noch nicht vollständig bekannt. Was jedoch klar ist: Die Zukunft der Schülerinnen und Schüler von Tschernihiw ist erneut ungewiss.