Fcm zahlt bitter: teilausschluss und 186.600 euro nach dresden-krawallen

17 Polizisten im Krankenhaus, Steine, Gullydeckel, Gehwegplatten als Wurfgeschosse – und jetzt die Rechnung: Der 1. FC Magdeburg muss beim Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am 26. Spieltag Teile seiner Nordtribüne sperren. Das DFB-Sportgericht hat geurteilt, das Urteil ist rechtskräftig, und der Verein hat auf Rechtsmittel verzichtet. Was in Magdeburg an jenem Abend gegen Dynamo Dresden passierte, war kein Einzelausrutscher – das war eine der schlimmsten Gewalteskalationen im deutschen Profifußball der jüngeren Geschichte.

Was die sperre konkret bedeutet

Was die sperre konkret bedeutet

Gesperrt werden die Blöcke N 3 bis N 6 auf der Nordtribüne. Bereits gekaufte Karten für diese Bereiche verlieren ihre Gültigkeit. Nur eine der beiden verhängten Partien wird tatsächlich vollstreckt – die zweite wurde auf Bewährung ausgesetzt, die erst am 30. Juni 2027 ausläuft. Ein langer Schatten über dem Verein.

Stephan Oberholz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, ließ keinen Zweifel daran, wie ernst die Lage bewertet wird: „Wir hatten über eine der schwerwiegendsten Gewalt-Eskalationen im deutschen Profifußball der vergangenen Jahre zu entscheiden.