Wta-starbenkel: sabalenka droht streik!
Die Damen-Tennis-Welt steht vor einem Erdbeben. Aryna Sabalenka, aktuell Nummer 1 der Weltrangliste, hat in deutlichen Worten eine mögliche Streikaktion angedeutet, sollte die WTA und die Spieler keine Einigung in den laufenden Gehaltsverhandlungen erzielen. Die Forderungen sind klar: Ein deutlich höherer Anteil der Preisgelder und verbesserte soziale Absicherung für die Athletinnen.

Die spielerinnen fordern ihren anteil
Es geht um mehr als nur ein paar Euro. Die Top-Spielerinnen, darunter auch Jannik Sinner, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz, sind frustriert über die aktuelle Verteilung der Einnahmen bei den Grand-Slam-Turnieren. Bei den French Open 2026, wo die Preisgelder um 9,5 Prozent auf insgesamt 61,7 Millionen Euro angehoben wurden, sollen die Spielerinnen laut Berechnungen lediglich weniger als 15 Prozent der geschätzten Einnahmen von über 400 Millionen Euro erhalten. Die Forderung der Spielerinnen liegt bei 22 Prozent – dem Niveau, das bei ATP- und WTA-Turnieren üblich ist.
Sabalenka ließ wenig Zweifel daran, dass die Spielerinnen bereit sind, drastische Maßnahmen zu ergreifen: “Ich habe das Gefühl, dass die Show von uns abhängt. Ohne uns gäbe es keine Turniere und keine Unterhaltung. Wir verdienen definitiv einen höheren Anteil am Gewinn. Andernfalls könnten wir streiken.” Eine Aussage, die im Tenniszirkel für Aufsehen gesorgt hat.
Iga Swiatek, bekannt für ihre diplomatische Art, schlug einen vorsichtigeren Ton an. Sie plädierte für einen konstruktiven Dialog und Verhandlungen, bevor man zu drastischen Maßnahmen greife:
