Catalunya zerreißt das königreich: 271 punkte und neuer rekord imberns logroño
Catalunya hat in Logroño den Thriller geklärt. 271 Punkte, sechs Einzelsiege und zwei neue Meisterschaftsrekorde – das reichte, um Madrid (261) und Andalusien (253) auf Distanz zu halten. Die erste Runde war noch nicht gelaufen, da führten die Katalaninnen und Katalanen schon. Sie gaben die Spitze nicht mehr her.
Die sechs schläge, die alles entschieden
Erika Badeau jagte über die 100-Meter-Bahn, Laura Redondo schleuderte den Hammer in die Weite, Marçal Herraiz kontrollierte das 800-Meter-Rennen, Oriol Sáncquez donnerte über 200 Meter, Marina Guerrero zerlegte die 400-Meter-Hürden und das Kurzstafetten-Quartett legte nach. Jeder dieser Läufe bedeutete 17 Punkte – und damit zehn Zähler Vorsprung, bevor die Konkurrenz reagieren konnte.
Madrid antwortete nur zweimal mit der Höchstwertung: Ángel Díaz flog über die 110-Meter-Hürden, Laura Martínez sprang in die Weite. Mehr blieb nicht. Andalusien holte sich genauso zwei „Siebzehner“ – Una Stacef wuchtete sich über die Latte, Isidro Leyva flog an der Stange. Doch der Abstand war längst programmiert.

Rekorde, die laut werden
Die Zahlen, die in Logroño wirklich knallten, kamen aus Barcelona. Sara Gallego rauschte über die 400-Meter-Hürden in 55,78 Sekunden und riss das alte Championatsbeste aus den Angeln. Sekunden später jagte Oriol Sánchez in 20,68 Sekunden über 200 Meter und nagelte sein eigenes Denkmal ans Kunststoff. Castilla y León lieferte das darte Krönchen: 3:22,80 Minuten im 4x400-Meter-Mix – ebenfalls neuer Rekord.
Dahinter verloren sich die weiteren Teams. Castilla y León blieb bei 241 Zählern, Galicien verabschiedete sich bei 218 und schaute zu, wie die Spitze davonzog.
Catalunya feiert, Madrid hadert, Andalusien analysiert. Die Meisterschaft ist gelaufen – aber die Zeiten, die heute fielen, werden lange nachhallen. Wer nächstes Jahr den Titel will, muss erst einmal an diesen Zahlen vorbei.
