1860-Fans zerstören bayerns meisterparty – hainer schlägt mit 3. liga zurück

Mitten auf dem Marienplatz, wo tausende Bayern-Fans den 35. Titel feiern wollten, flatterte plötzlich ein riesiges Banner: „FC Bauern Hurensöhne“. Der TSV 1860 prangte klein, aber klar darunter – ein Schachzug, der die Stadt in zwei Lager spaltete.

Hainers antwort kommt per bild-zitat

Hainers antwort kommt per bild-zitat

Herbert Hainer lässt Provokationen nicht ungestraft. „Leider können sich unsere Fans nicht revanchieren, denn so schnell wird es bei 1860 keine Meisterschaft zu feiern geben“, sagt der Bayern-Präsident. Der Satz trifft den Löwen mitten im Abstiegsherz: Seit neun Jahren wühlen sie sich durch die 3. Liga, diesmal nur Achter.

Die Aktion war perfekt inszeniert. Während die Bayern-Spieler auf dem Balkon des Rathauses sangen, schwenkten rund 50 Sechzger verdeckt das XXL-Tuch. Erst aus der Kamera-Drohne wurde der volle Witz sichtbar – und sofort viral. Münchner Polizei ermittelt wegen Beleidigung, doch die Fans feiern sich im Netz als „Stadtmeister der Provokation“.

Die Rivalität hatte schon lange keen so großes Stadion mehr. 1860 steckt in Finanznot, der große Bruder ballert international. Doch genau diese Schere treibt die Animositäten an. Je erfolgsloser die Löwen, desto kreativer die Rachefantasien.

Bayern intern reagierte man erst mit Stille, dann mit Hainers Hammer. Ein Vereinssprecher bestätigte, man prüfe zusätzlich zivilrechtliche Schritte gegen die Urheber des Banners. Die Botschaft ist klar: Wer die Meisterfeier stört, bekommt die Quittung auf dem Silbertablett der Medien.

Die Löwen-Fans feiern sich weiter, doch die Tabelle lügt nicht. Während der FC Bayern am Dienstag die Meisterschale poliert, schaut Sechzig bereits auf die Vorbereitung zur zehnten Drittliga-Saison in Folge. Ironie der Geschichte: Die Schale, die sie verspotten, bleibt das einzige Silber, das in dieser Stadt bald wieder durch die Straßen fährt.