Pokal-Pleite für DHfK Leipzig: Lemgo zieht ins Final4 ein – Abstiegskampf in der Bundesliga jetzt erst recht bitter!
Schock für leipzig: traum vom final4 geplatzt!
Der SC DHfK Leipzig muss seinen Traum vom Einzug ins Final4 des DHB-Pokals begraben. Vor 2700 Zuschauern in Dresden unterlag man dem starken TBV Lemgo Lippe klar mit 27:35. Die Leipziger, die sich eigentlich voll auf den abstiegskampf in der Handball-Bundesliga konzentrieren mussten, konnten dem überlegenen Gegner kaum Paroli bieten. Ein bitterer Abend für die Fans und ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Der Fokus liegt nun voll und ganz auf der Bundesliga.
Auswärtsspiel in dresden: ein ungewöhnlicher austragungsort
Das Viertelfinalspiel fand aufgrund der Nutzung der Quarterback Immobilien Arena in Leipzig durch die Show „Holiday on Ice“ in Dresden statt. Die BallsportARENA, normalerweise Heimstätte des Zweitligisten HC Elbflorenz, wurde zum Schauplatz eines spannenden Pokalspiels. Trotz des ungewöhnlichen Austragungsortes sorgten die 2700 Fans für eine großartige Atmosphäre und feuerten ihre Mannschaft leidenschaftlich an. Ein voller Haus und ein ohrenbetäubender Lärmpegel!
Turbulenter start: verletzungen und erste führungswechsel
Das Spiel begann mit einem Schreck für Leipzig: Moritz Preuss wurde von Tim Suton im Gesicht getroffen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es Dean Bombac, den Anschluss herzustellen. Domenico Ebner, der Torwart, der in der kommenden Saison für Lemgo spielen wird, konnte gleich mehrere Bälle abwehren. Lucas Krzikalla brachte die Leipziger sogar kurzzeitig in Führung, doch Lemgo zeigte sich unbeeindruckt und übernahm die Kontrolle über das Spiel. Ein Kampf auf hohem Niveau!
Lemgo dominiert: die abwehr steht, der angriff brilliert
Der TBV Lemgo Lippe, aktuell Dritter der Handball-Bundesliga, präsentierte sich in Topform. Die Abwehr war kaum zu knacken, und im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Constantin Möstl lieferte mit 7 Paraden vor der Pause eine hervorragende Leistung. Die Leipziger, mit verletzten Spielern wie Adam Lönn, William Bogojevic und Tomas Piroch, hatten schlichtweg keine Chance gegen die eingespielte Mannschaft aus Ostwestfalen-Lippe. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an.
Personelle probleme belasten leipzig
- Adam Lönn: Nicht im Kader aufgrund einer Verletzung
- William Bogojevic: Angeschlagen und konnte im Angriff nicht helfen
- Tomas Piroch: Ebenfalls angeschlagen und nicht in Topform
Die fehlenden Schlüsselspieler machten es dem DHfK schwer, mitzuhalten. Die Angriffe wirkten verstoßen und die Trefferquote sank drastisch. Lemgo nutzte die Gunst der Stunde und zog das Spiel immer weiter in die eigene Richtung. Die Verletzungen der Leistungsträger lasteten schwer auf dem Team.
Final4 für lemgo: die nächste hürde wartet
Mit einem deutlichen 27:35-Sieg sichert sich der TBV Lemgo Lippe einen Platz im Final4. Das Team kann nun entspannt auf die weiteren Gegner warten und sich auf die prestigeträchtigen Spiele in Köln vorbereiten. Am Donnerstag werden die letzten Viertelfinalspiele ausgetragen, darunter die Duelle zwischen den Füchsen Berlin und dem THW Kiel, dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt sowie dem Bergischen HC und der MT Melsungen. Das Final4 findet am 18. und 19. April in der Lanxess-Arena statt.
