Pistons schlagen warriors und fixieren playoff-ticket – osttabellenführung besiegelt
Die Detroit Pistons haben in der Nacht auf Freitag als erste Mannschaft der Eastern Conference die Playoffs 2026 gebucht. Nach dem 115:101-Sieg gegen die Golden State Warriors fehlt dem Team von Coach Monty Williams nur noch ein Sieg, um die Conference-Home-Court-Vorteile in der ersten Runde zu sichern. Die Konkurrenz schaut von weit unten.
Celtics und knicks bleiben dran, doch der vorsprung wächst
Boston besiegte Memphis 117:112 und New York setzte sich knapp 93:92 gegen Brooklyn durch. Beide Klubs haben zwar die Playoff-Chance noch in der eigenen Hand, liegen aber bereits acht Siege hinter Detroit zurück. Die Pistons haben 52 Spiele gewonnen, verloren erst 18 – ein Tempo, das seit der Saison 2017/18 kein Ost-Klub mehr hingelegt hat.
Die Nuggets nutzten die Nacht der Favoriten aus. Nikola Jokić erzielte gegen Toronto 32 Punkte, 14 Rebounds und 11 Assists – das 121:115 beendete die Mini-Krise nach zwei Niederlagen in Folge. Portland stoppte Minnesota dank eines 31-Punkte-Auftritts von Anfernee Simons (108:104). Die T-Wolves rutschen dadurch auf Rang sieben im Westen, Playoff-Plätze sind ab Platz sechs noch nicht sicher.

Senguns triple-double beendet atlantas serie
In Houston warf Alperen Sengun mit 27 Punkten, 15 Rebounds und 10 Assists die Hawks aus dem Rhythmus. Atlanta kassierte nach elf Siegen die erste Niederlage (95:117) und verpasst vorläufig den Sprung auf Playoff-Platz vier. Die Rockets festigen Rang acht und halten Phoenix weiter auf Distanz.
Die Pistons haben damit nicht nur die Playoffs erreicht, sondern auch die erste Runde weitgehend entschärft. Mit Cade Cunningham, der gegen die Warriors auf 28 Punkte kam, besitzt Detroit den wertvollsten Spieler des Ostens. Die Defense kassierte in den letzten zehn Spielen nur 103,4 Punkte – Bestwert der Liga.
Die Konkurrenz muss jetzt rennen. Boston und New York haben noch zwölf Partien, Detroit nur neun. Selbst bei einem Komplett-Kollaps würde Detroit mindestens Platz zwei nicht mehr hergeben – ein Vorsprung, der vor Saisonbeginn noch für unmöglich gehalten wurde.
