Pisa und cagliari liefern sich krimi zur primetime – beide trainer ziehen die notbremse
15 Uhr in der Arena Garibaldi, 29. Spieltag: Pisa empfängt Cagliari – und beide Mannschaften haben nur eins im Sinn: Vergessen. Die Toskaner kassierten zuletzt eine 0:4-Klatsche gegen Juventus, die Sarden verloren daheim gegen Como. Jetzt stehen sich zwei Trainer gegenüber, die ihre Startformation wie Schachfiguren umgestellt haben, um die Trendwende zu erzwingen.
Hiljemark setzt auf dreierkette und durogol
Der Schwede baut sein Pisa heute in ein 3-4-2-1. Nicolas behält das Tor, vor ihm formiert sich die Calabresi-Caracciolo-Canestrelli-Mauer. Im Zentrum kreieren Angori, Aebischer, Marin und Leris Tempo, während Tramoni und Moreo den einzigen Stürmer Durosinmi mit Raum füttern sollen. Die Devise: schnelles Umschaltspiel, keine Sekunde Nachdenken.
Cagliaris Coach Pisacane antwortet mit einem klassischen 4-3-3. Caprile steht im Kasten, die Viererkette bilden Ze Pedro, Dossena, der gerade rekonvaleszente Mina und Obert. Im Mittelfeld wirbeln Adopo, Gaetano und Sulemana, vorne sorgen Palestra, Kilicsoy und Folorunsho für Druck. Die Insel-Truppe will mit breiter Brust die Punkte entführen.

Die zahlen, die brennen
Pisa hat in den letzten fünf Partien nur einen Sieg geholt, Cagliari kassierte in drei der vergangenen vier Spiele mindestens zwei Gegentore. Beide Klubs schweben nur drei Punkte über dem Strich. Wer heute verliert, rutscht am Montag in den Keller der Tabelle. Die Luft ist dünn, die Nerven blank.
Der Liveticker beginnt um 14:55 Uhr mit deutscher Anstoßzeile. Bis dahin schlagen in der Arena Garibaldi 15.000 Herzen im Takt der Hoffnung – und der Angst, die Saison könnte vorzeitig entgleisen.
