Pisa: fantacampionato-bilanz – wer hat sich blamiert, wer überrascht?
Ein kurzes, bittersüßes Kapitel in der Geschichte des Pisa Calcio ist zu Ende. Nach 34 Jahren Abwesenheit kehrte der Verein in die Serie A zurück, nur um nach einer Saison wieder abzusteigen. Doch wie sahen die Leistungen der einzelnen Spieler aus der Sicht der Fantacampionato-Manager? Eine Analyse der Top- und Flop-Spieler, die Licht und Schatten dieser enttäuschenden Saison beleuchtet.
Die lichtblicke im trüben pisa-alltag
In einer Mannschaft, die insgesamt kaum überzeugte, sticht Stefano Moreo als einziger Spieler positiv hervor. Mit einer Fantamedia von 6,5 Punkten war der Stürmer der konstanteste Offensivspieler und erzielte mit sieben Treffern die meisten Tore für Pisa. Ein Lichtblick, der jedoch nicht ausreicht, um die kollektive Schwäche zu überdecken. Auch Mehdi Leris (6,2) und Matteo Tramoni (6,1) zeigten immer wieder gute Ansätze, konnten ihre Leistungen aber nicht nachhaltig in Punkte umwandeln.
Die Defensive war eine Katastrophe – 71 Gegentreffer in einer Saison sind eine Schmach und zeugen von einer fehlenden Abstimmung und Leidenschaft. Hier gab es schlichtweg keine Spieler, die in der Fantamedia positiv herausstachen. Die Torhüter konnten ebenfalls nicht überzeugen, was die Misere im Defensivbereich noch verstärkt.

Die größten enttäuschungen im fantacampionato
Die Liste der Flop-Spieler ist deutlich länger. Filip Stojilkovic führt mit einer Fantamedia von nur 5,4 Punkten die Scharte an. Der Angreifer konnte in der zweiten Saisonhälfte kaum noch Einfluss nehmen und blieb in zwölf Spielen ohne Bonuspunkte. Auch Malthe Hojholt und Felipe Loyola (beide 5,5) konnten die Erwartungen nicht erfüllen. Der chilenische Mittelfeldspieler Loyola traf zwar einmal ins Netz, doch seine Gesamtleistung wurde durch zahlreiche mangelhafte Bewertungen beeinträchtigt.
Es ist offensichtlich, dass die Fantacampionato-Manager kaum Spieler aus Pisa in ihre Teams aufgenommen haben. Die wenigen, die es dennoch wagten, wurden meist enttäuscht. Die Saison war ein Lehrstück dafür, wie wichtig eine funktionierende Mannschaft und eine stabile Defensive für den Erfolg im Fantacampionato sind.
Die Zahlen lügen nicht: Pisa war die schlechteste Abwehr der Liga und hatte kaum Durchschlagskraft im Angriff. Die Fantamedia spiegelt diese Misere wider und zeigt deutlich, dass die Spieler des Vereins nicht in der Lage waren, die Erwartungen der Fantacampionato-Manager zu erfüllen. Die Zukunft wird zeigen, ob Pisa aus dieser Erfahrung lernen und in der nächsten Saison wieder erfolgreicher spielen kann.
