Itala und osca: zwei italienische legenden kehren zurück!

Torino bebte Geschichte, als auf der prestigeträchtigen Ausstellung im Museo Nazionale dell’Automobile nicht nur ein neues Automobil präsentiert wurde, sondern eine Wiedergeburt. Itala, der Name, der 1907 den Triumph bei der legendären Peking-Paris-Rallye besiegelte, und Osca, die Marke, mit der die Maserati-Brüder nach dem Verkauf ihres Familienunternehmens weiterhin Motorsportgeschichte schrieben, feierten ihre Rückkehr – ein Ereignis, das Automobilenthusiasten weltweit in Atem hält.

Ein jahrhundert des schweigens wird durchbrochen

Die Luft im Museum war elektrisch, erfüllt von der Aura vergangener Triumphe und dem Versprechen neuer Kapitel. Zwei Namen, lange im Schatten der Automobilgeschichte verborgen, wurden ins Rampenlicht gerückt: Itala und Osca. Ihre Geschichte ist geprägt von Innovation, Rennsportglanz und einem ungewöhnlichen Stillstand, der nun abrupt beendet wird. Die Itala 35/45 Hp von 1907, gefahren vom Fürsten Scipione Borghese, steht als Mahnmal für den Pioniergeist der frühen Automobilära da, während unter einem blauen Tuch die neue Itala 35 verborgen liegt, ein Spiegelbild der Vergangenheit, neu interpretiert für die Gegenwart.

Doch die Renaissance beschränkt sich nicht nur auf Itala. Auch Osca, die glorreiche Rennmarke der Maserati-Brüder, feiert ein Comeback. Hinter diesem ambitionierten Projekt steht Massimo Di Risio, ein Visionär, der mit seinem „Historic Italian Brands“-Konzept (HIB) nicht nur alte Namen wieder aufleben lässt, sondern auch eine neue industrielle Ära einläutet. Die Produktionsstätten entstehen in Molise, Italien, und werden den höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

Die itala 35: ein cross-styler mit italienischem flair

Die itala 35: ein cross-styler mit italienischem flair

Die neue Itala 35 präsentiert sich als kompakter Cross-Styler, der modernes Design mit italienischer Handwerkskunst verbindet. Das Interieur besticht durch edle Materialien wie italienisches Leder und Alcantara, während der 1,5-Liter-Turbo-Benzinmotor mit 170 PS und das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe für eine dynamische Fahrerfahrung sorgen. Die technischen Daten sprechen für sich: 190 km/h Höchstgeschwindigkeit, ein Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden und ein moderater Verbrauch von 6,8 Litern pro 100 Kilometer. Mit fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) der Stufe 2 und einer umfassenden Individualisierungsmöglichkeit setzt die Itala 35 neue Maßstäbe in ihrem Segment.

Roberto Fedeli, ein Name, der in der Automobilwelt für höchste Ingenieurskunst steht – zuvor unter anderem bei Ferrari, Maserati und Aston Martin tätig – ist für die Feinabstimmung des Fahrwerks, der Elektronik und der Dynamik verantwortlich. Seine Expertise garantiert ein Fahrerlebnis, das sowohl sportlich als auch komfortabel ist.

Die Preisgestaltung ist bemerkenswert: 35.000 Euro all-inclusive – ein Angebot, das die Konkurrenz herausfordert und die Marke Itala als attraktive Alternative im Premium-Segment positioniert. Zusätzlich zur Itala 35 sind bereits die Modelle Itala 56 (4,68 Meter) und Itala 61 (4,98 Meter) in Planung, gefolgt von einer Elektrifizierungsoffensive mit Hybrid- und Elektroantrieben.

Die Rückkehr von Itala und Osca ist mehr als nur die Wiederbelebung alter Marken. Es ist die Hommage an eine glorreiche Vergangenheit, die auf innovative Technologie und italienisches Design trifft. Ein klares Bekenntnis zu den Wurzeln der Automobilgeschichte und ein Versprechen für die Zukunft – eine Zukunft, in der Emotion und Technik Hand in Hand gehen.