Pfeiffer-ausschluss: darmstadt verliert wichtigen innenverteidiger!
Darmstadt – Schock für die Lilien: Patric Pfeiffer flog beim turbulenten 3:3 gegen Elversberg vom Platz und wird das wichtige Auswärtsspiel beim Karlsruher SC verpassen. Das Strafmaß ist besiegelt: ein Spiel Sperre. Damit schwinden die Aufstiegsträume der Darmstädter deutlich.

Ein fehlentscheid verändert die partie
Das Spiel am Samstagabend hatte alles, was Fußballherz begehrt – und mehr für die Darmstädter. Nach präzisem Standardwerk durch Pfeiffer und dem anschließenden Treffer von Fraser Hornby schien der Erfolg gewiss. Doch Elversberg präsentierte sich widerstandsfähig und egalisierte die Führung durch Zimmerschied und Rohr vor der Pause. Dann kam die rote Karte für Pfeiffer, die das Spiel komplett auf den Kopf stellte.
Der Innenverteidiger, der bei einem Konterversuch von David Mokwa von hinten kam und diesen unsanft zu Fall brachte, sah den roten Karton. Schiedsrichter Hempel zögerte nicht und schickte Pfeiffer vom Platz, womit die Darmstädter dezimiert in die zweite Hälfte mussten. Der folgende Freistoß für Elversberg wurde eiskalt verwandelt, sodass die Darmstädter plötzlich im Rückstand lagen.
Die Konsequenz: Das Sportgericht des DFB sperrte Pfeiffer für ein Spiel. Er wird somit am Sonntag beim Duell gegen Karlsruhe fehlen, was die Abwehr der Lilien erheblich schwächen wird. Die Situation ist angesichts der verbleibenden zwei Spiele gegen Preußen Münster und Paderborn alles andere als rosig.
Die Aufstiegsträume der Darmstädter sind mit nur noch sechs Punkten Rückstand auf den dritten Platz Hannover und sieben auf den zweiten Rang fast schon geplatzt. Die Mannschaft von Florian Kohfeldt muss sich nun auf eine schwere Aufgabe einstellen und versuchen, die verbleibenden Spiele bestmöglich zu nutzen. Die Frage ist, ob der Personalkader und die Moral nach diesem Rückschlag noch ausreichen, um die Ambitionen zu erfüllen.
Die Lilien haben in den letzten vier Spielen nur einen Punkt geholt. Das zeigt, dass die Formkurve der Darmstädter aktuell nicht nach oben zeigt. Ob sie in der Lage sind, diesen negativen Trend zu durchbrechen, bleibt abzuwarten.
