Peterka verliert mit utah – druck von hinten wächst
John-Jason Peterka hat mit Utah Mammoth den nächsten Dämpfer im Playoff-Rennen der NHL kassiert. Am Freitagabend verlor das Team aus Salt Lake City gegen die Anaheim Ducks mit 1:4 – ein Ergebnis, das auf den ersten Blick harmlos wirkt, aber langsam an den Nerven zehrt.
Fünf niederlagen in sieben spielen – das ist kein zufall mehr
Peterka war nicht unsichtbar. Der deutsche Angreifer bereitete in der 2. Minute das frühe Führungstor von Dylan Guenther vor, doch danach übernahmen die Ducks die Kontrolle. Was als enges Duell begann, endete als klare Angelegenheit für Anaheim. Utah hat nun fünf seiner letzten sieben Partien verloren – das ist eine Formkurve, die Sorgen bereitet.
Formal steht Utah noch gut da. Die Franchise belegt den ersten Wildcard-Platz der Western Conference mit einem recht komfortablen Vorsprung. Aber hier liegt der Haken: Die direkten Verfolger, darunter die Seattle Kraken mit Nationaltorhüter Philipp Grubauer, haben allesamt zwei bis drei Spiele weniger auf dem Buckel. Der Vorsprung ist also weicher, als er aussieht.

Colorado macht es vor – utah schaut zu
Während Utah strauchelt, hat Colorado Avalanche den Schalter umgelegt. Die Avalanche gewannen bei den Chicago Blackhawks mit 4:1 und lösten damit als erstes Team der gesamten NHL das Ticket für die Playoffs. Drei Niederlagen in Folge zuvor – abgehakt. Als erste Franchise der Saison knackten sie die 100-Punkte-Marke. Das ist eine Ansage.
Die reguläre Saison läuft noch bis zum 17. April. Dann beginnt das große Zittern. Utah hat noch genug Zeit, den Absturz zu stoppen – aber die Zeit, in der man sich Formkrisen leisten konnte, ist endgültig vorbei.
