Perrone rettet como – banda einziges licht im lecce-spiel

Como hat einen knappen Sieg errungen, der jedoch mehr durch die Fehler des Gegners als durch eigene Brillanz zustande kam. Matchwinner war zweifellos Valerio Perrone, dessen zwei präzise Pässe den Unterschied machten. Doch die Vorstellung seiner Mannschaft war alles andere als überzeugend.

Das leztes spiel offenbarte tiefe gruben

Das leztes spiel offenbarte tiefe gruben

Im Lager von Lecce hingegen herrscht Enttäuschung. Abgesehen von Antonio Banda, der mit seinem unermüdlichen Einsatz und einigen vielversprechenden Aktionen zumindest für positive Akzente sorgte, blieb die Offensive der Gastgeber nahezu wirkungslos. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff war das größte Manko. Trainer Marco Baroni muss dringend eine Lösung für dieses Problem finden.

Perrone agierte im Mittelfeld als Dreh- und Angelpunkt und verteilte die Bälle mit Übersicht. Seine beiden Assists waren keineswegs Zufallsprodukte, sondern das Ergebnis seiner präzisen Spielweise und seiner Fähigkeit, auch unter Druck die richtige Entscheidung zu treffen. Allerdings kann man sich fragen, warum das restliche Team nicht in der Lage war, an diese Leistung anzuknüpfen.

Die Abwehr von Como stand insgesamt sicher, auch wenn es in einigen Phasen zu unnötigen Risiken kam. Lecce hingegen offenbarte Schwächen im Defensivverhalten, die Perrone gnadenlos ausnutzte. Die mangelnde Abstimmung zwischen den Verteidigern und dem Mittelfeld ermöglichte es Como, immer wieder gefährliche Angriffe zu fahren.

Die Schlussphase des Spiels war von zahlreichen Zweikämpfen und einem hohen Tempo geprägt. Lecce versuchte zwar, den Rückstand aufzuholen, doch die Abwehr von Como hielt stand. Banda kämpfte verbissen, doch selbst seine Energie konnte die Niederlage nicht verhindern. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Lecce benötigte über 80% Ballbesitz, um am Ende leer auszugehen. Eine bittere Erkenntnis für Baroni und sein Team.

Der Sieg von Como ist zwar ein wichtiger Schritt im Kampf um die Playoff-Plätze, doch die Leistung hat Luft nach oben. Perrone hat bewiesen, dass er ein Schlüsselspieler ist, aber die Mannschaft muss insgesamt konstanter und überzeugender auftreten. Lecce hingegen muss dringend an der Effizienz im Angriff arbeiten, um in den kommenden Spielen wieder punkten zu können. Die Torquote von nur einem Treffer in den letzten drei Spielen ist alarmierend.