Pérez triumphiert – mourinho kehrt zurück: ein machtkampf im bernabéu?

Madrid – Ein schillernder Abend im Estadio Santiago Bernabéu: Florentino Pérez hat die Wahl zum Präsidenten des Real Madriderneut für sich entschieden. Doch die Umstände und die Worte des amtierenden Präsidenten werfen Fragen auf und lassen die katalanische Presse bereits triumphieren. Und dann die überraschende Kehrtwende: José Mourinho soll dem Verein schon bald wieder angehören.

Ein präsident in der defensive?

Ein präsident in der defensive?

Die Wiederwahl Pérezes war begleitet von einer ungewöhnlichen Tirade. Nach einem Telefonat mit Josep Pedrerol im Programm 'El Chiringuito' ließ der Präsident, sichtlich gereizt, verlauten: „Aber was ist da los.? Welch ein Durcheinander!“, bevor er ironisch fragte: „Habt ihr euch eigentlich mal angesehen, wie schlau all die sind, die mich bejubeln?“ Ein Seitenhieb, der die Gemüter erhitzt und den Eindruck erweckt, Pérez fühle sich bedroht, obwohl er haushoch gewann.

Die Wahlkampagne selbst war von Anschuldigungen und Intrigen geprägt. Pérez betonte mehrfach, er verteidige den Verein gegen „fremde Kräfte“, die versuchen würden, den Klub zu „usurpieren“. Dabei spielte er auf seine Rivalen an, denen er eine gezielte Kampagne durch Medien zuschrieb: „Das war eine Bewegung, die ich schon erkannt habe, in Zusammenarbeit mit einigen Medien. Und ich sagte: 'Kommt ruhig alle!'