Barcelona demoliert tenerife – rückkehr zur alten stärke!
Barcelona hat La Laguna
Tenerife in einer beeindruckenden Vorstellung mit 100:67 deklasiert und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Finalserie-Führung gemacht. Die Blaugrana präsentierten sich in ihrer besten Form seit Monaten, angetrieben von zurückgekehrten Schlüsselspielern und einer neu gewonnenen Entschlossenheit.
Die rückkehr der defensivstärke und des wurftreffens
Die Erinnerungen an eine turbulente Hinrunde, geprägt von Verletzungspech und nachlassender Form, scheinen weit hinter den Katalanen zurückzuliegen. Gegen Tenerife kehrte nicht nur die gewohnte defensive Stabilität zurück, sondern auch das verlässliche Treffen von der Dreierlinie. Die Zuschauer im Palau Blaugrana sahen eine Leistung, die an die glorreichen Zeiten des FC Barcelona erinnerte.
Tenerife, das in der letzten Runde noch einen Sensationalsieg gegen Real Madrid gefeiert hatte, wirkte von Beginn an geschockt und kraftlos. Die Mannschaft von Luis Casares fand kein Mittel gegen die aggressive Verteidigung und die treffsichere Offensive der Blaugrana. Es war, als hätten die Kanaren ihre gesamte Energie in die vorherige Serie gegen die Königlichen investiert.
Laprovittola (12 Punkte, 2 Assists, 6 Rebounds) und Šengelia (14 Punkte, 7 Rebounds, 2 Assists) kehrten nach langer Verletzungspause eindrucksvoll zurück und waren maßgeblich am Sieg beteiligt. Auch Brizuela (18 Punkte, 3/5 Dreier) zeigte eine starke Leistung und unterstrich die Tiefe des Barçakaders.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg war die taktische Umstellung der Blaugrana. Trainer Xavi Pascual nutzte die Schwächen der Tinerfeños geschickt aus, indem er stets Fall und Šengeliu früh angreifen ließ. Dies zwang die Gäste, sich auf diese Spieler zu konzentrieren und schuf Räume für die Außenspieler, die diese mit einer beeindruckenden Trefferquote (13/23 Dreier) nutzten.
Die Defensive des FC Barcelona war schlichtweg eklatant. Marcelinho Huertas und Patty Mills, normalerweise Dreh- und Angelpunkte im Angriff der Inselbewohner, wurden von der Barçaverteidigung komplett neutralisiert. Nur Scrubb und Yebo konnten sich in die Schussliste eintragen, doch ihre Leistung reichte bei Weitem nicht aus, um das Ungleichgewicht auszugleichen.
Die Partie verlief für die Blaugrana von Anfang an nach Plan. Nach einem wackeligen Start mit sechs Ballverlusten im ersten Viertel übernahmen sie die Kontrolle und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Im zweiten Viertel erhöhten Laprovittola, Parra und Brizuela den Druck, während Šengeli und Brizuela im dritten Viertel mit einem 3+1-Kombination den Sack endgültig zumachen konnten. Das Endergebnis von 100:67 spiegelt die Dominanz des FC Barcelona wider.
Die Blaugrana haben bewiesen, dass sie trotz der zahlreichen Rückschläge der vergangenen Monate noch immer zu den Top-Teams der Liga gehören. Mit dieser Leistung sind sie ein ernstzunehmender Anwärter auf den Titel und können selbstbewusst in die kommenden Spiele der Finalserie blicken.
Die Inselbewohner hingegen müssen sich fragen, wo ihre bisherige Stärke geblieben ist. Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Real Madrid wirkten sie am Sonntag wie eine Schatten ihrer selbst. Ob sie die Revanche im nächsten Spiel auf ihrer Heimhalle schlagen können, bleibt abzuwarten.
