Pérez schießt gegen riquelmes kandidatur: „sie lügen und wollen real madrid zerstören!

Madrid – Ein Schlagabtausch der Extraklasse! Florentino Pérez hat in einem explosiven Interview mit ‚La Razón‘ nahezu eine Woche vor den Wahlen des 7. Juni kein Thema ausgelassen und die Konkurrenz um Enrique Riquelme frontal attackiert. Seine Worte sind ein klares Signal an die Anhänger des Gegners und lassen wenig Hoffnung auf eine friedliche Wahlkampfphase zu.

Pérez warnt: „es sind die gleichen leute wie damals“

Pérez ließ wenig Zweifel an seiner Einschätzung der rivalisierenden Kandidatur: „Ihre Vorschläge sind der Ruin. Sie lügen. Diese sind gekommen, um Real Madrid zu zerstören – nichts weiter.“ Er versuchte, die aktuelle Wahl in einen historischen Kontext zu rücken, der ihm sichtlich am Herzen liegt. „Ich kann nicht zulassen, dass dieselben Leute, die für die düsteren Zeiten verantwortlich waren, sich erneut in den Besitz des Clubs bringen. Es sind die gleichen Personen: Söhne, Freunde, Brüder. Es ist ein Manöver, um sich Real Madrid anzueignen und es für sich zu behalten.“

Die Personalie Riquelme scheint Pérez besonders unter die Haut zu gehen, obwohl der Name im Interview nicht explizit genannt wurde. Es geht ihm um mehr als nur eine Wahl – es geht um die Seele des Clubs, wie er es darstellt.

Transfergerüchte? „lassen sie sich von der geschichte leiten“

Transfergerüchte? „lassen sie sich von der geschichte leiten“

Auf die Frage nach den von der Konkurrenz versprochenen Transfers wich Pérez aus. Mit einem spöttischen Unterton fragte er: „Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass ich nicht die besten Spieler der Welt im Team haben werde? Glauben Sie das wirklich? Nein. Wenn ich die Rechnung rechne, sind alle besten Spieler der Welt bei uns.“ Er verweigerte jedoch jegliche Namen, da er sich auf seine bisherige Erfolgsbilanz berief: „Ich muss das nicht sagen, denn die Geschichte spricht für mich.“

Ein weiterer Streitpunkt war die anstehende Trainerfrage. Pérez betonte die Bedeutung der „Kultur des Real Madrid“ und fügte hinzu: „Wir haben mit vielen Trainern 15 Europapokale gewonnen. Der Trainer muss sich mit unserer Kultur identifizieren. Wenn man die besten Spieler hat und ein Trainer sie richtig einsetzt, kommen die Erfolge. Wir haben sechs Champions League Titel in zehn Jahren gewonnen. Und jetzt sagen sie, alles sei sehr schlecht. Das ist unglaublich.“

Die privatmachung: ein falsches narrativ

Die privatmachung: ein falsches narrativ

Die von der Konkurrenz erhobenen Vorwürfe einer „Privatisierung“ wies Pérez entschieden zurück. „Sie lügen. Real Madrid gehört immer seinen Mitgliedern. Ich habe mein gesamtes Vermögen riskiert, um Real Madrid zu retten. Ich werde sterben, damit Real Madrid und sein Vermögen den Mitgliedern gehören.“ Er ging sogar noch weiter und skizzierte eine ungewöhnliche Vision des Vereinsbesitzes: „Ich möchte, dass dieses Vermögen, nicht nur das emotionale, sondern auch das reale, das wirtschaftliche, den Mitgliedern gehört. Und wenn sie sterben, erben es ihre Kinder oder Enkel.“

Die Idee der Konkurrenz, den Mitgliederstamm zu erweitern, interpretierte Pérez als einen Versuch, den Wert des Clubs zu untergraben. „Was sie wirklich wollen, ist, mehr Mitglieder aufzunehmen, damit der Verein an Wert verliert und wertlos wird.“

Die enttäuschende Saison ohne Titel schob Pérez auf den überfüllten Terminkalender: „Die Klub-Weltmeisterschaft hat uns niedergeschlagen. Nach drei oder vier Monaten hatten wir 28 verletzte Spieler im ersten Kader. So etwas habe ich als Präsident von Real Madrid noch nie erlebt.“

Die Worte Pérez' sind ein Aufruf an die treuen Anhänger des Clubs und eine klare Warnung an die Konkurrenz. Die Wahl am 7. Juni wird entscheidend sein, nicht nur für die Zukunft des Vereins, sondern auch für die Identität und Werte, die er verkörpert.