Pechino express 2026: chanel totti schockt als erste, bali wird zur arena

221 Kilometer pure Adrenalinpumpe: In der ersten Folge von Pechino Express 2026 jagten zehn Promi-Duos durch Balis Dschungelstraßen – und niemand erwartete, dass ausgerechnet das vermeintliche Zugpferd als Sieger über die Ziellinie donnert.

Chanel totti und filippo laurino: vom underdog zum tagessieg

Die Sonne über Ubud war noch nicht aufgegangen, da standen sie schon bereit: Influencer, Comedian, Sportler – alle mit demselben Ziel, die rote Laterne zu vermeiden. Doch während einige Teams schon nach Kilometer 30 heimlich nach WLAN suchten, rissen Chanel Totti und Filippo Laurino den Tag an sich. Die beiden „Raccomandati“ gewannen nicht nur die Zwischenprüfung im Tempel von Mengwi, sondern küssten sich als erste ins Ziel – und das ohne ein einziges Mal zu jammern.

Was niemand sah: Zwischen Reisfeldern und Affengruppen erkannte ein einheimischer Fußballfan den Vornamen „Totti“. Er wollte ein Selfie. Chanel winkte ab: „Che ci farà con la mia foto?“ Lachend, aber mit Blick aufs Spiel. Denn hier zählt nur der nächste Schritt. Kein Handy, kein Geld, keine Mama am Telefon.

Die heimlichen verlierer des tages

Die heimlichen verlierer des tages

Während die „Creator“ Tränen vergossen und die „Comedian“ ihre Angst vor Spinnen laut ausbreiteten, lief ein anderes Duo bereits auf dem letzten Platz: Gli Spassosi lieferten zwar Gags, vergaßen aber die Karte. Resultat: Strafzeit von 30 Minuten. Das kann in Episode zwei teuer werden, denn ab Bali wird der Sender gnadenlos kürzen.

Costantino della Gherardesca, wieder mit Hut und sarkastischem Lächeln, kündigte an: „Dal prossimo episodio la Cina vi aspetta. Lì il cibo è piccante, ma la competizione ancora di più.“ Wer dann die rote Laterne trägt, fliegt raus – und verpasst die Flüge nach Tokio.

Warum diese staffel anders ist

Sky hat das Budget erhöht, die Drohnen fliegen in 4K, und die Streckenplaner verstecken Hinweise in Tempelritzen. Doch das echte Plus: Die Promis sind diesmal sportlich fit. Laurino absolvierte vor Drehbeginn einen Halbmarathon, Chanel trainierte mit Kurzhanteln im Hotelzimmer. Ergebnis: Sie trugen nicht nur die Taschen, sie trugen sich selbst.

Die Quote? laut Nielsen +23 % gegenüber dem Vorjahr. Der erste Trailer kratzte an zwei Millionen Klicks auf YouTube. Kein Wunder: Zwischen Palmen und Schweißflecken bietet die Show genau das, was dem deutschen Fernsehen fehlt – ungeschminkte Härte statt Studio-Licht.

Nächste Woche geht’s nach Guangzhou. Die Teams müssen einen Bamboo-Raft-Rennlauf bestehen – bei 30 Grad im Schatten. Chanel Totti hat bereits angekündigt: „Vogliamo vincere di nuovo.“ Klingt wie ein Kampfansage. Für die Konkurrenz heißt es: Schnell sein oder die Laterne tragen. Das Spiel ist eröffnet – und Bali war erst der Warm-up.