Süle beendet karriere: tränen in hoffenheim, champions-league-finale im blick
Schock in der Fußballwelt: Niklas Süle, der 30-jährige Innenverteidiger von Borussia Dortmund, hängt seine Karriere nach dieser Saison an den Nagel. Die Entscheidung, wie er im Podcast „Spielmacher“ von 360Media bekannt gab, traf er nach seiner Knieverletzung in Hoffenheim – ein Moment, der ihn zutiefst mitgenommen hat.
Die verletzung als auslöser: ein emotionaler zusammenbruch
Die Bilder aus Hoffenheim werden Süle wohl noch lange verfolgen. Nach einem Schubladentest, der wenig Gutes verhieß, brach er offenbar in Tränen aus. „Was ich empfunden habe, als unser Doc in der Kabine… da bin ich in die Dusche und habe zehn Minuten geweint“, offenbarte er. Die Angst vor einem dritten Kreuzbandriss, so gab er zu, lastete schwer auf ihm. Die MRT-Ergebnisse ließen dann keine Zweifel mehr: Es war endgültig.
Süles Karriere blickt auf eine beeindruckende Bilanz zurück: 299 Bundesliga-Spiele, 49 Länderspiele für Deutschland und zahlreiche Titel – darunter ein Champions-League-Finale mit Dortmund in der vergangenen Saison. Besonders schmerzhaft war für ihn die verpasste Meisterschaft in seiner ersten Saison beim BVB, als das entscheidende Spiel gegen Mainz in greifbarer Nähe lag. „Das war einer der krassesten Momente, vor dem Mainz-Spiel, den ich überhaupt hatte“, so Süle.

Vom rekordmeister zum dortmunder publikumsliebling
Der Wechsel von Bayern München zu Borussia Dortmund im Sommer 2022 war ein Neuanfang für Süle. Beim BVB trug er in 109 Pflichtspielen das Trikot und erzielte dabei drei Tore. Er entwickelte sich zu einem Publikumsliebling, der mit Leidenschaft und Einsatzfreude überzeugte. Doch nun ist das Kapitel abgeschlossen – und hinterlässt eine Lücke in der Abwehr von Dortmund.
Was nun für Süle kommt, ist offen. Fest steht: Ein großes Kapitel seiner Fußballgeschichte ist zu Ende gegangen. Ein Kapitel, das von Höhenflügen, emotionalen Momenten und letztendlich einer verletzungsbedingten Entscheidung geprägt war.
