Pavard-aus: marseille zieht kaufoption nicht – rückkehr nach mailand!

Ein Schock für Benjamin Pavard! Der französische Nationalspieler, der seit 2023 bei Inter Mailand unter Vertrag steht und in dieser Saison leihweise bei Olympique Marseille kickte, muss vorzeitig zurück nach Mailand. Marseille verzichtet auf die Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro – ein herber Rückschlag für den 30-Jährigen.

Die karriere des weltmeisters: auf und ab

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Pavards Weg ist alles andere als geradlinig. 2019 wechselte er vom VfB Stuttgart zum deutschen Rekordmeister Bayern München, wo er sich schnell als feste Größe etablierte. Vier Meistertitel, ein Champions-League-Sieg und zahlreiche weitere Erfolge prägten seine Zeit in München. Doch 2023 entschied er sich gegen eine Vertragsverlängerung und schloss sich Inter Mailand an. Dort gehörte er zunächst zur Stammelf, gewann die Meisterschaft und erreichte das Champions-League-Finale 2024, das jedoch deutlich gegen Paris Saint-Germain verloren ging.

Die Konkurrenz in der Defensive von Inter Mailand nahm im Sommer 2024 zu, und die Nerazzurri wollten zudem Gehaltskosten reduzieren. Pavard, einer der Topverdiener, geriet ins Abseits und wurde zurück zu Olympique Marseille ausgeliehen. Dort bestritt er 26 Liga- und sechs Champions-League-Spiele, doch Marseille verpasste die Qualifikation für die Königsklasse. Die Entscheidung, die Kaufoption nicht zu ziehen, wirft nun Fragen auf: Wie plant Inter Mailand mit dem Rückkehrer? Wird er erneut verliehen oder sogar verkauft?

Die Situation ist besonders angespannt, da Marseille am letzten Spieltag noch die Chance hat, den sechsten Platz – und damit die Teilnahme an der Conference League – vor der lauernden AS Monaco zu sichern. Der Druck ist enorm, und Pavards Rückkehr nach Mailand könnte die Planungen von Inter Mailand weiter verkomplizieren. Es bleibt abzuwarten, ob der Weltmeister seine Chance bei den Nerazzurri erneut ergreifen kann oder ob ein neuer Abnehmer gesucht werden muss.

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