Paul Pogba: Ein Comeback, das auf sich warten lässt

Ein comeback, das auf sich warten lässt

Paul Pogba (32) hat seit über zwei Jahren kein Pflichtspiel mehr bestritten. Sein letztes Spiel fand am 3. September 2023 mit Juventus Turin in Empoli statt. Es folgte eine Dopingsperre und die Auflösung seines Vertrags, was zu einer Karrierepause führte.

Die rückkehr auf den platz

Die rückkehr auf den platz

Seit März dieses Jahres könnte Pogba theoretisch wieder spielen. Zunächst fehlte ihm jedoch ein Klub, und nach seiner Verpflichtung durch die AS Monaco im Juli musste er seinen Trainingsrückstand aufholen. Sein für Oktober geplantes Comeback musste er wegen einer Muskelverletzung verschieben. Aktuell bremst ihn eine Knöchelverletzung aus.

Ein unerfülltes versprechen

Ein unerfülltes versprechen

Für viele ist Pogba ein unerfülltes Versprechen, insbesondere in Manchester. 2016 zahlte United 105 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler, der vier Jahre zuvor ablösefrei an Juventus Turin abgegeben worden war. Pogba sollte die „Red Devils“ zurück zu alter Stärke führen, doch der Plan ging nicht auf.

Verletzungen und enttäuschungen

Verletzungen und enttäuschungen

Der Franzose, 2018 mit der „Equipe Tricolore“ Weltmeister, enttäuschte oft und fiel ständig verletzt aus. Beim Online-Portal Transfermarkt.de sind seit 2012 insgesamt 40 Verletzungen registriert. Ausfallzeit: 1340 Tage. Dopingsperre nicht einberechnet.

Das ranking der überschätzten fußballspieler

Das ranking der überschätzten fußballspieler

Paul Pogba steht auf Platz 1, wenn man ChatGPT nach den 10 überschätzten Fußballern aller Zeiten fragt. Die künstliche Intelligenz betont, dass es eine subjektive Fragestellung ist, trägt jedoch bei der Ermittlung eines Ergebnisses weltweite Daten zusammen.

Das ranking

Das ranking

  • Paul Pogba: Riesiges Talent, Weltmeister 2018, aber nie konstant auf Topniveau gespielt – vor allem bei Manchester United oft mehr Show als Substanz.
  • Neymar Jr.: Technisch überragend, aber vielen gilt er als zu theatralisch und verletzungsanfällig. Seine Karriere blieb etwas hinter den Erwartungen zurück, die ihn als Nachfolger von Messi/Ronaldo sahen.
  • Eden Hazard: Bei Chelsea Weltklasse, aber sein Wechsel zu Real Madrid war ein Desaster – Fitnessprobleme, wenig Einsatzzeit, kaum Einfluss.
  • Mario Balotelli: Riesiges Potenzial, aber seine Karriere wurde von Disziplinproblemen und mangelnder Professionalität geprägt.
  • Gerard Piqué: Erfolgreich, keine Frage – aber viele sagen, dass er stark von seinen Mitspielern (Puyol, Busquets) profitiert hat und defensiv nie auf Weltklasse-Niveau war.
  • Mesut Özil: Genialer Passspieler, aber oft zu passiv, wenn es körperlich oder taktisch anspruchsvoll wurde. Wurde bei Arsenal zur Symbolfigur für „schöne, aber ineffektive“ Spielweise.
  • Zlatan Ibrahimović: Überragend als Marke und Persönlichkeit, aber in ganz großen Spielen (Champions League, Turniere) selten entscheidend.
  • James Rodríguez: WM 2014-Sensation – danach nie mehr an diese Leistungen angeknüpft. Wurde zu früh als Weltstar abgestempelt.
  • Philippe Coutinho: Barcelona zahlte über 100 Mio €, aber er konnte dort nie glänzen. Fehlende Konstanz und Anpassungsprobleme an große Systeme.
  • Jack Grealish: Großartig bei Aston Villa, aber bei Manchester City bislang eher Mitläufer im Luxusensemble – viel PR, wenig Spielzeit mit echtem Einfluss.